Forschung

Diesel so krebserzeugend wie Asbest, Arsen oder Senfgas

Die WHO fordert einen drastische Reduzierung von Dieselabgasen weltweit.

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Die WHO fordert einen drastische Reduzierung von Dieselabgasen weltweit. Foto: dapd

Essen.   Die Weltgesundheitsbehörde WHO weist daraufhin, dass Dieselabgase ebenso krebserregend sind wie Asbest, Arsen oder Senfgas. Die WHO fordert aus diesem Grund eine deutliche Reduzierung von Dieselabgasen weltweit.

Auf drastische Schäden durch Dieselabgase für die Gesundheit weist die WHO (World Health Organisation) hin. Eine Tagung der internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon brachte die Erkenntnis, dass Abgase von Dieselmotoren ebenso krebserregend sind wie Asbest.

Die IARC ist eine Abteilung der Weltgesundheitsbehörde WHO. Bereits 1988 stuften die Experten Dieselabgase als 'möglicherweise krebserregend' ein. Nachdem umfangreiche Daten aus einer Langzeituntersuchung vorlagen, kommen die WHO-Experten nach der Auswertung zu dem Schluss, dass Abgase aus Dieselmotoren tatsächlich hochgradig krebsfördern sind.

Die Krebs-Forscher stufen das cancerogene und damit tödliche Potential von Dieselabgase auf der selben Stufe wie Asbest, Arsen und Senfgas ein. Dieselabgase fördern vor allem Lungen- und Blasenkrebs. IRAC-Chef Christopher Portier fordert eine drastische Reduzierung von Dieselabgasen weltweit. (mid)

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