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„Silber“ – eine fesselnde Trilogie von Kerstin Gier

Autorin Kerstin Gier ist bekannt für Bücher wie „Rubinrot“ oder „Saphirblau“.

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Autorin Kerstin Gier ist bekannt für Bücher wie „Rubinrot“ oder „Saphirblau“. Foto: dpa

Bochum.   MC-Reporterin Jule Kleber ist von der „Silber“-Trilogie begeistert. Im Bestseller können sich die Figuren in fremde Träume schleichen.

Die Buchreihe „Silber“ von Kerstin Gier ist unter den Jugendromanen mittlerweile ein wirklicher Bestseller. Normalerweise bin ich kein großer Fantasy-Fan, doch diese Trilogie hat mich sehr überzeugt, weil die Handlung nicht nur in der Fantasiewelt spielt, sondern auch das Leben eines ganz normalen Teenagers beschreibt.

In den wirklich gut geschriebenen Büchern geht es um Liv Silber, die mit ihrer Schwester Mia, ihrem Au-pair-Mädchen Lottie und ihrer Mutter zu dem neuen Lebensgefährten ihrer Mom, Ernest Spencer, nach London zieht. Auf Livs neuer Schule, die Frognal Acedemy, gehen auch Ernests Kinder, die Zwillinge Florence und Grayson. Nach einem ersten Treffen der beiden Familien fällt Liv auf, dass mit ihrem zukünftigen Halbbruder Grayson etwas nicht stimmt.

Der Pakt mit den Dämonen

Im Traum geht sie durch eine geheimnisvolle grüne Tür und landet auf einem Friedhof, auf dem Graysons Freunde eine Zeremonie abhalten, bei der sie einen mysteriösen Dämonen beschwören. Schnell wird der Traum real und Liv erkennt, dass dies kein normaler Traum ist. Die Szene wird von Kerstin Gier sehr amüsant dargestellt, da sie auf kleine Details eingeht wie zum Beispiel, dass Liv in diesem sehr echt wirkenden Traum immer noch ihren Schlafanzug trägt.

Auf einer Party wird Liv von Graysons Freunden erklärt, dass Grayson und seine Freunde einen Pakt mit einem Dämonen eingegangen sind. Dieser erlaubt ihnen, sich in Träume von anderen Leuten zu schleichen oder sich gegenseitig zu besuchen. So können sie ihre Träume bewusst steuern. In diesen Szenen gelingt es Kerstin Gier besonders gut, eine Mischung zwischen Fantasie und dem Alltag von Liv darzustellen.

Ein tolles Ende

Im Verlauf des Buches geschehen viele unerklärliche Dinge, die im letzten Band auf wirklich geniale Art und Weise aufgelöst werden. Meiner Meinung nach ist dieser der Beste, da er den Leser auf eine sehr positive Art fesselt und ihn extrem neugierig macht. Die Charaktere des Romans glaubt man im Laufe der Geschichte sehr gut kennengelernt zu haben, da sie wirklich realistisch beschrieben werden. Selten habe ich eine Trilogie gelesen, die so ein tolles Ende hat. Diese Bücher gehören auch nach mehrfachem Lesen eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern.

MC-Reporterin Jule Kleber, Klasse 8a, Schiller-Schule, Bochum

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