BANK-GEBÜHREN

Mehr Transparanz nötig!

Verbraucherschützer verklagen Banken, weil sie ohne klare Vorab-Information plötzlich Gebühren verlangen.

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Verbraucherschützer verklagen Banken, weil sie ohne klare Vorab-Information plötzlich Gebühren verlangen. Foto: dpa

Verbraucherschützer verklagen Banken wegen ihrer Informationspolitik zu Gebühren. Es ist an der Zeit, dass die Gerichte für Transparenz sorgen.

Die Zinsflaute ist für Banken und Sparkassen ein Riesenproblem – das einzelne Geldinstitute freilich immer dreister auf die Kundschaft abwälzen. Aus dem Nichts Gebühren beim Abheben am Automaten zu verlangen oder die Information über höhere Gebührensätze in bunten Werbe-Briefen zu verstecken, ist einfach schlechter Stil. Insofern ist es richtig, dass Verbraucherschützer auf juristischem Wege gegen solche Intransparenz vorgehen.

Natürlich darf kein Mensch den Geldinstituten böse sein, wenn sie schauen, wo sie bleiben. Sie müssen die Kunden allerdings auch verständlich über die Details informieren. Und ihnen die Gelegenheit einräumen, deshalb zu einer anderen Bank zu wechseln. Die Justiz muss in dieser Hinsicht also klarere Grenzen setzen. Wir dürfen sicher sein: Die Banken bundesweit beobachten mit Interesse, wie weit die Verbraucherfreundlichkeit aktuell reicht.

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