Griechischem Ex-Finanzminister droht Anklage in Steuerskandal

Im Skandal um mutmaßliche Steuersünder in Griechenland droht dem ins Fadenkreuz geratenen ehemaligen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou eine Anklage. 71 Abgeordnete der regierenden Drei-Parteien-Koalition stellten sich am Montag hinter das Vorhaben, den 51-Jährigen wegen Fälschung eines öffentlichen Dokuments sowie Pflichtverletzung anzuklagen.

Athen (dapd). Im Skandal um mutmaßliche Steuersünder in Griechenland droht dem ins Fadenkreuz geratenen ehemaligen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou eine Anklage. 71 Abgeordnete der regierenden Drei-Parteien-Koalition stellten sich am Montag hinter das Vorhaben, den 51-Jährigen wegen Fälschung eines öffentlichen Dokuments sowie Pflichtverletzung anzuklagen.

Der Ex-Finanzminister wird verdächtigt, die Namen mehrerer Familienangehöriger von einer Liste mit Griechen gestrichen zu haben, die Bankkonten in der Schweiz haben sollen. Papakonstantinou bestreitet dies. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Politiker, der von 2009 bis 2011 griechischer Finanzminister war, bis zu zehn Jahre Haft.

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