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Zorc und Watzke kontern Tönnies-Kritik an BVB-Trainer Klopp

Sportdirektor Michael Zorc hat vor dem Derby gegen Schalke den Angriff von Clemens Tönnies gegen BVB-Coach Jürgen Klopp gekontert.

Sportdirektor Michael Zorc hat vor dem Derby gegen Schalke den Angriff von Clemens Tönnies gegen BVB-Coach Jürgen Klopp gekontert.

Dortmund.  Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke haben vor dem Derby gegen Schalke die Kritik von Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies gegen Jürgen Klopp gekontert.

Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke haben vor dem Derby gegen den Erzrivalen Schalke 04 (15.30 Uhr/live im DerWesten-Ticker) den Angriff von Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies gegen BVB-Coach Jürgen Klopp gekontert. "Ich würde es begrüßen, wenn sich Herr Tönnies über seinen Trainer und Schalke 04 äußern würde", sagte Zorc zur SPORT 1: "Ich wusste übrigens noch gar nicht, dass er auch ein Experte für Körpersprache ist."

Watzke: "Würde mir nie erlauben, etwas über Huub Stevens zu sagen"

Watzke stieß bei einer Podiumsdiskussion in Oestrich-Winkel ins selbe Horn. "Clemens Tönnies mag ja von vielen Dingen etwas verstehen, davon versteht er aber nicht so viel - was ja jeder weiß. Ich würde mir nie erlauben, etwas über Huub Stevens (Schalke-Trainer, d. Red.) zu sagen."

Tönnies hatte in der Sport Bild Klopps Verhalten am Spielfeldrand und die Auswirkungen auf seine Mannschaft kritisiert. "Jürgen Klopp ist ein überragender Trainer, der zweimal die Meisterschaft gewonnen hat, aber mit seiner permanenten emotionalen Körpersprache verstärkt er die Erwartungshaltung", sagte er.

Zorc: "Für Schlüsselspiele ist es mir am achten Spieltag deutlich zu früh"

Ansonsten sieht Zorc "nicht ein, weshalb wir uns im Vorfeld verbal groß beharken sollten". Auch an ein vorentscheidendes Spiel im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf zwischen dem Tabellenvierten und dem Dritten glaubt der Ex-Profi nicht. "Für Schlüsselspiele ist es mir am achten Spieltag deutlich zu früh", sagte Zorc, ergänzte aber: "Das Derby hat seinen eigenen Reiz. Wenn du das gewinnst, gibt das enormen Rückenwind." (sid)

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