Laufen

DerWesten verlost Rucksack von The North Face

Vor allem bei den langen Läufen in der Vorbereitung auf einen Marathon ist ein Trinkrucksack ein praktischer Begleiter. Der Enduro Boa von The North Face bietet Platz für das Nötigste - und für 1,5 Liter Wasser.

Vor allem bei den langen Läufen in der Vorbereitung auf einen Marathon ist ein Trinkrucksack ein praktischer Begleiter. Der Enduro Boa von The North Face bietet Platz für das Nötigste - und für 1,5 Liter Wasser.

Essen. Je länger die Strecke, desto größer der Durst. Wenn irgendwann die mitgeschleppten Trinkflaschen nicht mehr reichen, kommt der Trinkrucksack zum Zug. Der Enduro Boa von The North Face gehört zu den teureren, aber nicht den größten seiner Art.

Ob lange Läufe in der Marathonvorbereitung oder Tagestouren mit dem Rad – der Durst ist bei langen Aktivitäten mit dabei. Wem das Volumen von Trinkflaschen nicht reicht oder das Mitschleppen zu lästig ist, der greift auf einen Trinkrucksack zurück.

Der Enduro Boa von The North Face liegt dabei mit einem Anschaffungspreis von 100 Euro deutlich im oberen Preissegment. Doch ist er das Geld wert?

Den Rucksack gibt es als Herren- und als Damenmodell. Der Unterschied liegt vor allem im Brustgurt, der beim Damenmodell ein wenig höher angebracht ist. So lässt sich der Rucksack auf dem Dekolletee festkletten und schnürt die Brust nicht ein. Am Hüftgurt sind zwei abnehmbare Taschen angebracht. Der Trinkblase fasst 1,5 Liter Wasser. Damit das Wasser beim Laufen nicht hin- und herschwappt, hat The North Face eine eigene Technologie entwickelt: Eine Art Seilsystem umgibt die Trinkblase, das mit einem kleinen Drehverschluss am Schultergurt während des Laufens und vor allem nach jedem Trinken angezogen werden kann. So wird die Trinkblase nach und nach zusammengedrückt.

Der Hersteller hält sich mit Gebrauchshinweisen zurück

Der Praxistest zeigt: Die Kombination aus weichen Schulterriemen und einem flexiblen Hüftgurt sorgt dafür, dass der Rucksack fest sitzt und beim Laufen nicht hin und her rutscht. Die am Hüftgurt angebrachten Taschen bieten ausreichend Platz für Gels, Schlüssel, Telefon und sonstigen Kleinkram. Beim Anlegen des Rucksackes sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Taschen sowie der Hüftgurt genau festgeklettet sind. Ansonsten reibt der überstehende Klettverschluss das Shirt kaputt.

Der Rucksack ist etwas für Entdecker. Mit Gebrauchshinweisen hält sich der Hersteller dezent zurück. Man findet zum Beispiel eher zufällig ein kleines Ding am Schultergurt, das sich erst auf den zweiten Blick als Pfeife herausstellt. Ein paar Schnüre lassen vermuten, dass hier Stöcke festgebunden werden könnten. Wer sich nicht auskennt, der braucht etwas Zeit, um herauszufinden, wie sich die Trinkblase öffnen lässt (Verschlussschiene zur Seite ziehen!). Die Trinkblase fasst 1,5 Liter und lässt sich leicht befüllen und in den Rucksack einsetzen. Der Trinkschlauch kann mit Hilfe eines kleinen Magneten nach Gebrauch einfach und schnell wieder befestigt werden.

Fazit: Der Enduro Boa von The North Face ist ein guter Begleiter für längere Strecken. Die Wasserblase ist ausreichend, das Schnürsystem unterbindet nerviges Schwappen des Wassers. Das funktioniert gut, erfordert aber beim Lösen und vor allem beim Wiedereinsetzen der neu befüllten Blase vor dem nächsten Lauf ein paar beherzte Züge, um die Seile wieder zu lösen. Die zwei kleinen Hüfttaschen liegen optimal, um während des Laufens an wichtige Dinge zu kommen. Viel mehr Stauraum bietet der Rucksack jedoch nicht. Ein großer Nachteil ist, dass das Klettsystem des Hüftgurtes, wenn es nicht sehr sorgfältig geschlossen wird, das Shirt zerrubbelt. Außerdem muss bedacht werden, dass es gute Trinkrucksäcke (mit mehr Volumen) von anderen Firmen schon für die Hälfte des Preises gibt.

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