Verbrechen

Täter sprengen erneut Geldautomaten, diesmal in Bochum

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Tatort und den zerstörten Geldautomaten.

Foto: Bernd Kiesewetter

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Tatort und den zerstörten Geldautomaten. Foto: Bernd Kiesewetter

Bochum.   Unbekannte Täter haben am Donnerstagmorgen einen Geldautomaten an der Kemnader Straße in Stiepel gesprengt. Die Täter konnten fliehen.

Erneut ist in Bochum ein Geldautomat gesprengt worden. Diesmal schlugen die Täter in Stiepel in einer Filiale der Commerzbank zu, die mitten an der stark befahrenen Kemnader Straße liegt. Gegen 3.20 Uhr wurden Anwohner des Gebäudes durch einen lauten Knall geweckt. Die Täter hatten im Vorraum der Bank einen Sprengsatz gezündet. Der Sachschaden ist sehr hoch. In der Frontscheibe klafft ein großes Loch, zahlreiche Splitter flogen auf den Gehweg.

Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter Bargeld. Verletzt wurde niemand.

Letzter Fall dieser Art erst Anfang Februar

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchten am Morgen in ihren weißen Overalls den Tatort, der von Flatterband abgesperrt war. Zeugen beobachteten, wie zwei Autos kurz nach der Tat mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Kemnader Stausee fuhren. Dabei handelte es sich um einen hellen Kleinwagen (möglicherweise asiatisches Fabrikat) sowie um einen Audi Kombi, der "satt auf der Straße gelegen haben soll", so die Polizei.

Erst am 4. Februar, gegen 3.45 Uhr nachts, diesen Jahres haben bisher unbekannte Täter einen Geldautomaten in einem SB-Center der Volksbank im Bochumer Uni-Center gesprengt. Die Täter sprengten dort in der Nacht einen Geldautomaten am SB-Center und verschwanden mit einer Bargeldbeute in unbekannter Höhe.

Die Bochumer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 0234/909441.

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