OSTERN

300 Hünxer beim Osterfeuer der Junggesellenschützen

Zahlreiche Besucher kamen trotz des Regens am Ostersonntag zum Osterfeuer des Junggesellenschützenvereins Hünxe.

Foto: Heiko Kempken

Zahlreiche Besucher kamen trotz des Regens am Ostersonntag zum Osterfeuer des Junggesellenschützenvereins Hünxe. Foto: Heiko Kempken

Hünxe.   Der Junggesellenschützenverein Hünxe sammelt an nur einem Tag genug Holz für ein riesiges Feuer. Die Besucher kamen trotz Nieselregens.

Am Karsamstag rollen schon am frühen Morgen Trecker über den Acker an der Kreuzung von Hardbergweg und Binnenbruchweg in Hünxe. Gut 30 Mitglieder des JSV Hünxe machen sich von hier aus auf den Weg, um in der gesamten Gemeinde Holz abzuholen. „Wir haben in der Zeitung angekündigt, dass wir heute Holz abholen kommen und Flugblätter ausgeteilt. Außerdem haben wir Listen ausgelegt“, erklärt Maximilian Ideler, Schriftführer des Junggesellenschützenvereins.

55 Hünxer haben sich angemeldet

Aber eigentlich ist das gar nicht nötig. „Die alteingesessenen Hünxer wissen, dass wir kommen, und haben sich schon im Vorfeld per Telefon oder E-Mail bei uns gemeldet“, berichtet Ideler. Dann kommt Robin Ostermann-Schelleckes, Zeugwart des Vereins, mit einem Traktor samt Anhänger vorgefahren und es geht zu einer der Sammelstellen. „Wir haben 55 Anmeldungen bekommen und fahren jetzt nach und nach die Stellen ab, um Holz einzusammeln“, erklärt Maximilian Ideler.

Einige der Hünxer Bürger, die selbst über einen Trecker samt Anhänger verfügen, bringen ihr gesammeltes Holz allerdings auch selbst zum Osterfeuer. Dort wartet ein Bagger der Firma Langenfurth, um das Holz auf einen großen Haufen zu schichten.

„Was uns auszeichnet, ist Teamwork“

Ein ganz schöner Aufwand, den die Junggesellenschützen da zwischen Karfreitag und dem Ostersonntag betreiben. „Andere Vereine fangen schon Wochen vorher mit dem Sammeln an. Wir machen das an einem Tag“, sagt Robin Ostermann-Schelleckes. Neben einer genauen Vorplanung und Organisation ist dafür vor allem eins nötig: „Ich denke, was uns auszeichnet, ist Teamwork“, sagt Robin Ostermann-Schelleckes.

Das wird schon an der ersten angefahrenen Sammelstelle sichtbar. Kaum hat der Zeugwart den Traktor samt Anhänger auf der Wiese von Heinrich te Heesen in Position gebracht, sind schon einige weitere Mitglieder des JSV Hünxe da, um mitzuhelfen, das hier lagernde Holz auf den Anhänger zu befördern. Da für die Arbeit hier ein zweiter Traktor bereitsteht, geht das relativ schnell. „Wir machen das jetzt so lange, bis der Hänger voll ist. Dann geht es zurück zum Osterfeuer“, erklärt Maximilian Ideler. „Es wird aber sicher bis heute Abend dauern, bis wir das ganze Holz eingesammelt haben.“

Besucher genießen die Atmosphäre

Am Ostersonntag sind Flammen und Rauch des Osterfeuers des JSV Hünxe schon weithin sichtbar. Obwohl sich der Himmel grau in grau präsentiert und leichter Nieselregen fällt, sind schon zum Start des Osterfeuers mehr als 300 Besucher auf dem Acker angekommen. Den Bereich für die Gäste haben die Junggesellenschützen mit geschreddertem Holz belegt, damit niemand einen matschigen Boden fürchten muss.

Die Besucher genießen die Atmosphäre und betrachten den brennenden Holzhaufen. „Ich denke, bei dieser Wetterlage können wir mit der Zahl der Besucher ganz zufrieden sein“, kommentiert Maximilian Ideler, während weitere Gäste auf das Gelände kommen. Und die lassen sich die Feierlaune auch von etwas Nieselregen nicht verderben.

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