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Brandstiftung - Drei Jugendliche aus Dinslaken vor Gericht

Das Jugendschöffengericht muss entscheiden.

Foto: Mike Röser

Das Jugendschöffengericht muss entscheiden. Foto: Mike Röser

Dinslaken.   Im Juli 2015 hatte die ehemalige Jeanette-Wolff-Realschule in der Innenstadt gebrannt. Schaden von einer halbe Million Euro war entstanden.

Seit gestern ist der Brand an der ehemaligen Jeanette-Wolf-Realschule in der Innenstadt im Juli 2015 Thema am Amtsgericht. Drei Dinslakener zwischen 17 und 19 Jahren müssen sich vor dem Jugendschöffengericht wegen schwerer Brandstiftung verantworten. Die ersten Zeugen wurden vernommen, ein Urteil ist noch nicht gefallen.

Den Jugendlichen wird vorgeworfen in dem damals leerstehendem Schulgebäude Brandbeschleuniger benutzt zu haben. Das Feuer breitete sich von einem Klassenzimmer im oberen Stockwerk auf das Dach aus, so dass Teile der Decke einstürzten. Es entstand ein Schaden von einer halben Million Euro. Die Jugendlichen wurden damals am Tatort beobachtet.

Die erste Verhandlung dauerte mehr als viereinhalb Stunden. Fortgesetzt wird sie am Dienstag, 28. März, mindestens ein Zeuge wird dann noch gehört werden.

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