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Ein imposantes Gebäude in Lohberg

6840 Solarmodule sind auf dem Dach der Kohlenmischhalle installiert worden.

Foto: Stadtwerke

6840 Solarmodule sind auf dem Dach der Kohlenmischhalle installiert worden. Foto: Stadtwerke

Die Stadtwerke Dinslaken Solar GmbH hat rückwirkend zum 1. Januar die Betreiberfirma der Photovoltaikanlage erworben.

Die Kohlenmischhalle des ehemaligen Bergwerks Lohberg ist imposant: 210 Meter lang, 66 Meter breit und an der höchsten Stelle 30 Meter hoch. Seit einigen Monaten glitzert sie im Sonnenlicht, ein Nebeneffekt der 6840 Solarmodule, die auf dem Hallendach installiert wurden.

Die Stadtwerke Dinslaken Solar GmbH hat rückwirkend zum 1. Januar die KMH Lohberg GmbH & Co. KG erworben. Diese betreibt die Photovoltaikanlage. Erworben wurde die Gesellschaft von der montanSOLAR GmbH aus Sulzbach, die die Anlage errichtet hat.

Eine 100-prozentige Tochtergesellschaft

Die Solar GmbH wiederum ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Dinslaken. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 1812 Kilowatt peak. Die Strommodule sollen eine jährliche Strommenge von 1.471.344 Kilowattstunden produzieren.

Dies bedeutet eine Einsparung von 837 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der Photovoltaikanlage auf der Kohlenmischhalle ist das Ziel, auf dem ehemaligen Zechengelände Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Grubengas zu gewinnen, abgeschlossen und damit eine wichtige Station zum Wandel Lohbergs zum größten CO2-neutralen Areal Deutschlands erreicht.

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