Feuerwehrgerätehaus

Friedrichsfelder Löschzug nimmt neues Domizil in Betrieb

Am Sonntagnachmittag hat der Friedrichsfelder Löschzug in seinem neuen Feuerwehrgerätehaus an der B 8 den Betrieb aufgenommen. Am 25. März ist die offizielle Übergabe.

Foto: Heiko Kempken

Am Sonntagnachmittag hat der Friedrichsfelder Löschzug in seinem neuen Feuerwehrgerätehaus an der B 8 den Betrieb aufgenommen. Am 25. März ist die offizielle Übergabe. Foto: Heiko Kempken

Voerde.   Friedrichsfelder Löschzug ist ins neue Gerätehaus eingezogen. Noch sind „kleinere Restarbeiten“ zu machen. Feuerwehr sieht sich einsatzfähig.

Nun also ist es vollbracht: Der Friedrichsfelder Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Voerde hat am Sonntagnachmittag endlich sein neues Gerätehaus an der B 8 beziehen können. Mehrfach hatte sich der seitens der Stadt anvisierte Einzugstermin aufgrund noch ausstehender Arbeiten nach hinten verschoben. Bei der Grundsteinlegung Mitte April vergangenen Jahres war von Anfang September 2016 die Rede gewesen – und zuletzt von der Inbetriebnahme am 1. Februar dieses Jahres und der offiziellen Übergabe am 18. Februar. Doch auch daraus wurde nichts, weil noch wenige Tage zuvor weiter elementare, den Ablauf der Feuerwehr betreffende Dinge zu erledigen waren, wie der Friedrichsfelder Löschzugführer Frank Egener seinerzeit im Gespräch mit der NRZ ausführte. Ganz fertig ist man jetzt zwar noch nicht, der Inbetriebnahme am Sonntag jedoch stand dies nicht im Wege. Egener sprach am Montag auf NRZ-Anfrage von ein „paar kleineren Restarbeiten“, die von der Feuerwehr in Eigenleistung gemacht werden können. Dabei handele es sich überwiegend um Elektroarbeiten. Die Einsatzfähigkeit seiner Truppe sieht er dadurch nicht in Frage gestellt: „Wir können von dort ausrücken. Wir sind an dem neuen Standort jetzt einsatzbereit“, betonte Egener.

Löschzugführer: „Wir haben das Optimale herausgeholt“

Die Feuerwehrleute brachten am Sonntag noch die Fahrzeuge und Einsatzkleidung aus dem alten Gerätehaus an der Böskenstraße an die neue Adresse. Frank Egener macht so langsam „drei Kreuze“, wie er sagt. Die vergangenen Monate seien „anstrengend“ gewesen. Insgesamt könne die Feuerwehr stolz sein. Die „zähen Verhandlungen“ und „einzelnen kleinen Grabenkämpfe“, die man vor dem Baustart mit dem Investor und dem Architekten geführt habe, hätten sich gelohnt. „Wir haben das Optimale herausgeholt“, resümierte Egener zufrieden. Die Zeit bis zu dem jetzt erfolgten Einzug sei nötig gewesen. „Es musste noch effektiv gearbeitet werden.“

Im alten Gerätehaus sind auch noch einige Dinge zu erledigen: Die alte Werkstatt muss raus, das gleiche gilt für die Spinde, die Küche und Theke in der oberen Etage, die Tische und Stühle – all das Inventar also, das nicht mit an die B 8 umgezogen ist, weil es durch neues ersetzt wurde. Auch muss ein Blick auf noch Brauchbares aus dem Ersatzteillager geworfen werden. Für das Ausräumen hat die Feuerwehr „noch angemessene“ Zeit. „Wir müssen den Schlüssel für das alte Haus nicht schlagartig abgeben“, erklärte Egener.

Das neue Gerätehaus wird am Samstag, 25. März, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Stadt mietet das Objekt vom Investor bekanntlich auf 40 Jahre an. Die Feuerwehr möchte ihr neues Domizil auch der Bevölkerung vorstellen. Löschzugführer Egener tendiert zu einem Tag der offenen Tür. Darüber hinaus soll es einen weiteren Termin geben, bei dem das neue Feuerwehrgerätehaus im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes gesegnet wird. Dazu sei man mit den Kirchen im Gespräch.

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