Adventskalender

Mit Wittek-Figuren durch den Dinslakener Advent

Foto: Privat

Dinslaken.   Erstmals gibt es einen „lokalen Adventskalender“. Im für Wittek typischen Comic-Stil sind die Fassade des Altmarktes und wichtige Landmarken zu erkennen.

Allein von den Figuren, die auf diesem Adventskalender zu entdecken sind, sticht dieses Exemplar aus den derzeit angebotenen Kalender heraus. Der zum ersten Male von der Stadt Dinslaken herausgegebene „lokale Adventskalender“ ist mit besonderen Motiven und mit Schokolade gefüllt. Die Idee dazu hatte die städtische Wirtschaftsförderung, die gerade ein weiteres Projekt mit dem bekannten, hier geborenen Zeichner „Wittek“ umsetzt.

„Der Adventskalender ist nicht nur für Kinder gedacht, sondern spricht alle Einheimischen an, von denen sich viele stark mit ihrer Stadt identifizieren. Er ist eine schöne Idee für alle diejenigen, die die Adventszeit nicht in Dinslaken verbringen, weil sie fern der Heimat leben. Sie haben jeden Tag in der Adventszeit eine kleine Erinnerung an ihre Stadt“, meint Svenja Krämer, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Als limitierte Auflage sind tausend Kalender (Verkaufspreis 7,95 Euro) hergestellt worden.

Im typischen Comic-Stil gestaltet

Der in Dinslaken geborene und bekannte Künstler Wittek lebt schon seit vielen Jahren in Hamburg. Er hat den Kalender gestaltet und ein besonders schönes Motiv entwickelt. Im für Wittek typischen Comic-Stil ist die Fassade des Altmarktes zu erkennen, aber auch die wichtigsten Landmarken dürfen fehlen nicht: die Hiesfelder Mühle, die Kirchen der Innenstadt, der Förderturm, das Rittertorhäuschen und das Ledigenheim, alles im winterlich-weihnachtlichen Ambiente mit Rentieren, Engelchen, Weihnachtsmann und Schneeflocken.

Historische Figuren wie der Nachtwächter, die Hexe und Friedrich Althoff tummeln sich auf dem weihnachtlichen Altmarkt und genießen die Stimmung. Man sieht, dass sich der Künstler gut in seiner Heimatstadt auskennt und großen Spaß an der Sache hatte. „Ich habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut, „meiner Stadt den festlichen Adventskalender zu zeichnen“, sagte Wittek.

50 Cent landen im Spendentopf

Verbunden mit dem Kauf des süßen Kalenders ist eine Spendenaktion. Die gemeinsam vom städtischen Fachdienst Jugend und örtlichen Geschäftsleuten vor nunmehr 17 Jahren ins Leben gerufene „Kinder-Wunsch-baum-Aktion“ wird dadurch unterstützt. Pro verkauftem Kalender fließen 50 Cent in den Spendentopf. Gedacht ist das Ganze für Kinder dieser Stadt, die vom Allgemeinen Sozialen Dienst betreut werden.

Der Adventskalender ist ab sofort in vielen Geschäften zu bekommen. Sollte der Kalender gut ankommen, wird es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben. Verkauft wird der mit Schokolade gefüllte Motiv-Kalender in allen Läden von EDEKA Bienemann, im City-Bürgerbüro, im Café Kostbar, Duisburger Straße 26, bei REWE Meyer in Hiesfeld, in der Thalia-Buchhandlung, bei Jonk manns, Augustastraße, im Museum Voswinckelshof und im Stadtarchiv.

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