Freibad

Verein will 25 Meter breites Becken - zum Querschwimmen

Derzeit ist das Becken des geschlossenen Freibades in Dinslaken-Hiesfeld 33 Meter lang und 22,5 Meter breit, hat der Freibadverein gemessen. Nach aktuellen Planungen soll die Breite auf 20 reduziert werden.

Foto: Heiko Kempken

Derzeit ist das Becken des geschlossenen Freibades in Dinslaken-Hiesfeld 33 Meter lang und 22,5 Meter breit, hat der Freibadverein gemessen. Nach aktuellen Planungen soll die Breite auf 20 reduziert werden. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Das Becken in Dinslaken-Hiesfeld soll nach dem Willen des Freibadvereins 33 lang und 25 Meter breit sein. So sollen Wettkämpfe möglich sein.

Der Freibadverein hat einen Bürgerantrag zur Sanierung des Hiesfelder Freibades nachgereicht. Darin geht es um die Breite des zu sanierenden Beckens. Nach den bisherigen Planungen soll das Becken 33 Meter lang und 20 Meter breit sein. Der Freibadverein beantragt nun ein 33 x 25 Meter-Becken.

Damit wolle man, so begründet der Vorsitzende des Freibadverein, Thomas Giezek, den Sportvereinen entgegenkommen.. Den dann würde das Hiesfelder Becken mindestens vier Bahnen in wettkampffähiger Länge bieten: „Man müsste nur einfach querschwimmen.“

Der Freibadverein hat mittlerweile 930 Mitglieder

Aktuell messe das Becken 33 mal 22,5 Meter., hat der Verein gemessen „Diese Länge hilft niemandem“, findet Giezek. Das Becken 25 statt 20 Meter breit zu bauen, dürfte, so schätzt er „höchstens 300 000 Euro kosten.“

Mit einem weiteren Vorschlag möchte der Freibadverein, der mittlerweile 930 Mitglieder hat, dem Vorwurf der kurzen Nutzungsdauer des Bades entgegnen. Durch die Anschaffung einer Abdeckplane könnte das Bad von April bis Oktober genutzt werden, so der Verein. Die Plane schütze das Wasser nachts gegen Verunreinigungen durch herabfallendes Laub und Enten. Außerdem ergäben sich Kosteneinsparungen im Betrieb, weil sich das Wasser bei schlechtem Wetter weniger schnell abkühle. Das Bad sei so „länger nutzbar“. Die Kosten einer solchen Plane lägen nach Schätzungen von Giezek bei 70 000 Euro.

Ursprünglich wollte der Verein ein 50-Meter-Becken

Zunächst hatte der Freibadverein sich ein 50 Meter langes Becken mit einer Traglufthalle gewünscht. Diesen Antrag behandelt der Hauptausschuss am Dienstag, 21. März. Die Verwaltung schlägt vor, den Antrag abzulehnen. Schließlich habe man schon einen entsprechenden FDP-Vorschlag im Dezember abschlägig beschieden.

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