Sicherheit

Ehemalige GSG9-Polizisten sollen BVB künftig schützen

Ehemalige Einsatzkräfte der Polizei-Spezialeinheit GSG9 könnten künftig im Sicherheitsteam des BVB arbeiten.

Foto: Oliver Berg/Archiv

Ehemalige Einsatzkräfte der Polizei-Spezialeinheit GSG9 könnten künftig im Sicherheitsteam des BVB arbeiten. Foto: Oliver Berg/Archiv

Dortmund.  Nach dem Anschlag auf die Mannschaft will der BVB in die Sicherheit investieren. Dafür setze man in Dortmund auf ehemalige Elite-Einheiten.

Zehn Tage nach dem versuchten Mordanschlag auf Spieler und Betreuer des BVB kündigt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an, die Sicherheitsvorkehrungen im Club deutlich zu erhöhen und dafür auch einen viel Geld in die Hand zu nehmen. Unter anderem werde jetzt eine eigene "Abteilung Sicherheit" im Unternehmen Borussia Dortmund eingerichtet.

Der Süddeutschen Zeitung sagte Watzke: "Ich habe in den letzten Tagen bereits Vorstellungsgespräche mit Sicherheits-Experten geführt, die wir dafür einstellen wollen, etwa mit früheren GSG9- und BKA-Leuten. Die Entwicklungen zwingen uns offenbar dazu, Sicherheitsmaßnahmen in ganz neuem Stil zu ergreifen."

Bei der GSG 9 handelt es sich um Bundespolizisten, die spezialisiert sind zur Bekämpfung von Schwerst- und Gewaltkriminalität sowie Terrorismus.

Auch andere Vereine können zur Zielscheibe werden

Dass der BVB ein börsennotierter Fußballverein ist, habe die Borussia möglicherweise zu einem besonderem Ziel gemacht, sagte Watzke der Münchener Redaktion. Allerdings könne auch jeder andere Verein zur Zielscheibe etwa von Erpressungen werden.

Am Freitagmorgen hatten Spezialkräfte der Polizei einen 28-jährigen Deutsch-Russen festgenommen, der am 11. April den Bombenanschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus verübt haben soll. Hinter dem Sprengstoffanschlag auf die Mannschaft des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund steckt nach Erkenntnissen der Ermittler mutmaßlich ein Aktienspekulant.

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