Haus Koekkoek im Blick

Kleve.  Es sei jetzt von der Politik lange genug darüber diskutiert worden: Hedwig Meyer-Wilmes, Fraktionsvorsitzende der Grünen, möchte mit den Vorstellungen ihrer Partei nicht länger hinterm Berg halten. Über Wochen und Monate hat die Fraktion gemeinsam mit den Vertretern der CDU über die Eckpunkte einer künftigen Bebauung des Minoritenplatzes diskutiert. Dass, was bei Sontowski so gründlich daneben gegangen ist, soll sich jetzt nicht noch einmal wiederholen: eine Politik ohne klare Vorstellung und Willenskraft.

Die Grünen stellen jetzt in der NRZ ihre zehn Punkte vor. Sie wollen, dass es auf dem Minoritenplatz künftig mehrere Gebäude gibt, die eine Verbindung zwischen der historischen Wallgrabenzone und der Fußgängerzone gewährleisten. Zudem soll das Gelände nicht mit Gebäuden überfrachtet werden. Nur 50 Prozent des Platzes sollen bebaut werden, stattdessen soll es mehr Grünflächen geben.

Die Gebäude sollen sich architektonisch auf das Haus Koekkoek konzentrieren. Das historische Museum soll zudem sowohl vom Volksbankgebäude als auch von der Wallgrabenzone aus immer sichtbar sein. Auch die historische Stadtmauer und der Netelenhorst sollen erlebbar gemacht werden.

Die Parteien wünschen sich eine sehr breite Nutzung für die Gebäude: Es ist die Rede von Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe, Wohnen und öffentlicher Nutzung (Bibliothek).

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