ENGAGEMENT

Beim Nachbarschaftstreffen lernen sich Religionen kennen

Ein engagierter Arbeitskreis mit Vertretern aller Religionen kümmert sich wieder um die Organisation des Nachbarschaftstreffens der Religionen, das am Sonntag, 2. April, ab 11.30 Uhr stattfindet.

Foto: Kerstin Bögeholz

Ein engagierter Arbeitskreis mit Vertretern aller Religionen kümmert sich wieder um die Organisation des Nachbarschaftstreffens der Religionen, das am Sonntag, 2. April, ab 11.30 Uhr stattfindet. Foto: Kerstin Bögeholz

oberhausen.   „So klingt unser Glaube“ – beim 3. Nachbarschaftstreffen der Religionen am Sonntag, 2. April, in Schmachtendorf steht die Musik im Mittelpunkt.

Im Norden der Stadt starten mehrere Gemeinden bereits zum dritten Mal ein Nachbarschaftstreffen, das wieder auf ganz Oberhausen in positiver Weise ausstrahlen wird: „So klingt unser Glaube“, heißt es am Sonntag, 2. April, ab 11.30 Uhr im Autohaus Köster an der Gabelstraße 55. Evangelische, katholische, apostolische, neuapostolische und islamische Gemeinde laden zu diesem Begegnungsfest ein.

Bereits 2012 gab es ein erstes Treffen dieser Art, damals im Zuge der Feiern zu 250 Jahren Schmachtendorf. Bis zu 900 Besucher kamen im Festzelt zusammen und stellten schnell fest: So ein Austausch macht nicht nur jede Menge Spaß. Es ist auch sinnvoll, die anderen Religionen kennenzulernen und das Miteinander anstelle eines Nebeneinanders zu fördern.

Arbeitskreis, der sich gut versteht und regelmäßig trifft

2014 folgte dann eine weitere Veranstaltung. Wieder waren viele hundert Menschen unterschiedlichen Glaubens dabei und kamen ins Gespräch. Und nun die dritte Ausgabe: „Wir wollen unser gutes Miteinander weiter entwickeln“, sagt Thomas Levin von der Evangelischen Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf.

Der Pfarrer gehört zu einem festen Arbeitskreis, der sich gut versteht, regelmäßig trifft und derzeit das dritte Nachbarschaftstreffen der Religionen vorbereitet. In diesem Jahr steht das Fest unter musikalischen Vorzeichen. Der Ev. Posaunenchor musiziert für das Publikum, der Chor der neuapostolischen Gemeinde ist präsent, ebenso ein Projektchor und weitere Bühnen-Mitstreiter.

Matthias Keidel von der renommierten katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim moderiert die Veranstaltung. Seit 2000 arbeitet der Schmachtendorfer als Dozent an der Akademie in der Nachbarstadt zu kulturellen Fragen. Es darf mit einer kenntnisreichen Moderation gerechnet werden.

Mit Trommel und Hirtenflöte

Aus der islamischen Gemeinde an der Emmericher Straße kommen mit Ensar und Kadir zwei besondere Bühnengäste: Die beiden Jungen führen den Tanz eines Derwisch vor, dazu gibt es Musik, auf der Trommel und der Hirtenflöte gespielt. Nach dem rund 90-minütigen Bühnenprogramm soll die Veranstaltung in lockerer Begegnungs- und Gesprächs-Atmosphäre ausklingen. Die einzelnen Gemeinden werden mit Ständen vertreten sein, zudem gibt es einen Eine-Welt-Stand, an dem fair gehandelte Waren verkauft werden. Auch fürs Essensangebot ist gesorgt.

Handliche Infozettel mit Hinweis auf die bunte Veranstaltung liegen bereits an vielen Punkten im Oberhausener Norden aus. Der Initiatorenkreis hofft wieder auf mehrere hundert Gäste aus allen Gemeinden – und auf möglichst viele neue Interessenten.

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