STADTERNEUERUNG

Büro an der Gildenstraße wird zum zentralen Anlaufpunkt

Vor dem Stadtteilbüro an der Gildenstraße (v.li): Dustin Abendroth, Nathalie Liese, Sabine Lauxen, Brigitte Karhoff, Sven Laakmann und Thomas Krey.

Foto: Herbert Höltgen

Vor dem Stadtteilbüro an der Gildenstraße (v.li): Dustin Abendroth, Nathalie Liese, Sabine Lauxen, Brigitte Karhoff, Sven Laakmann und Thomas Krey. Foto: Herbert Höltgen

Oberhausen.   Keine Stadtteilerneuerung ohne Stadtteilbüro – ab März können die Osterfelder Bürger die neuen Räume an der Gildenstraße in Oberhausen ansteuern.

Die Räume an der Gildenstraße erstrahlen bereits hell und freundlich. Ein großer Konferenztisch steht mitten im Raum, an dem jede Menge Leute Platz finden: Das Stadtteilbüro Osterfeld ist startklar. Das Team des beauftragten Büros Wohnbund-Beratung NRW aus Bochum ist hier ab Mittwoch, 1. März, präsent.

Jetzt stellten sich Brigitte Karhoff, Nathalie Liese und Dustin Abendroth vom Wohnbund-Team dem Stadtteilbeirat vor, wobei auch Bezirksbürgermeister Thomas Krey und Planungsdezernentin Sabine Lauxen an der Sitzung teilnahmen.

In ganz NRW aktiv

„Wir freuen uns, hier in Osterfeld an den Start gehen zu können“, sagte Brigitte Karhoff, die auf zahlreiche Besucher im neuen Stadtteilbüro setzt, das von April an seine Öffnungszeiten sogar auf fünf Tage in der Woche ausdehnen will. Im März sind es zunächst drei Tage pro Woche: dienstags, mittwochs und donnerstags.

Das Büro Wohnbund kann auf vielfältige Erfahrungen im Bereich Stadterneuerung verweisen – in ganz Nordrhein-Westfalen sind dessen Mitarbeiter im Einsatz, zum Beispiel in Dortmund-Hörde, wo es im Zuge des Stadtumbaus darum geht, das alte Hörder Zentrum städtebaulich besser an den neu entstandenen Phönixsee anzubinden. Wohnen im Alter, innovative Wohnprojekte – all das zählt zu den Spezialthemen des Bochumer Büros.

„Es ist wichtig, dass die Osterfelder mit dem Stadtteilprojekt Soziale Stadt vor Ort konkrete Gesichter verbinden“, sagte Sabine Lauxen. Genau das werde das Team im Stadtteilbüro an der Gildenstraße leisten, der zentrale Standort sei dafür ideal.

Auch Bezirksbürgermeister Thomas Krey (SPD) setzt darauf, dass mit der Öffnung des Stadtteilbüros die Soziale Stadt in Osterfeld so richtig in Schwung kommt. Alles in allem sind durch das Förderprogramm für Osterfeld Investitionen von mindestens 26 Millionen Euro in Sicht, wobei mit Hilfe des so genannten Verfügungsfonds auch kleinteilige Maßnahmen im Stadtteil unterstützt werden können, wenn entsprechende Anträge aus den Reihen der Bürgerschaft, der Vereine und Verbände gestellt werden. Ein erster Antrag liegt übrigens bereits vor.

Kontinuierlicher Kontakt ins Rathaus

Nora Golaschewski wird auf Seiten der Oberhausener Stadtverwaltung den Kontakt zum Team des Stadtteilbüros kontinuierlich halten, so dass die Informationen, Ideen und Anregungen, die an der Gildenstraße zusammengetragen werden, auch bis ins Fachdezernat gelangen.

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