STERKRADE

Stadtteilbibliothek öffnet sich für neue Veranstaltungen

So wie bei diesem Termin des Jugendparlaments könnte die Stadtteilbibliothek in Sterkrade für weitere Publikums-Veranstaltungen geöffnet werden.

Foto: Christoph Wojtyczka

So wie bei diesem Termin des Jugendparlaments könnte die Stadtteilbibliothek in Sterkrade für weitere Publikums-Veranstaltungen geöffnet werden. Foto: Christoph Wojtyczka

oberhausen.   Die Stadtteilbibliothek in Sterkrade öffnet sich einem breiten Publikum – neue Veranstaltungen sollen ins Programm.

Sobald der Rat der Stadt am Montag zustimmt, kann die neue Bibliothek an der Wilhelmstraße 9 auch für Veranstaltungen genutzt werden, die mit der Bibliothek selbst gar nichts zu tun haben – und dies auch außerhalb der Öffnungszeiten. Das entsprechende Konzept wurde jetzt von der Bezirksvertretung zustimmend zur Kenntnis genommen.

Bibliotheksleiter Hans-Dietrich Kluge-Jindra wünscht sich die Bücherei im Stadtteil „als Treffpunkt für alle Generationen“. Gedacht ist dabei hauptsächlich an Lesungen, Seminare, Vorträge und Konzerte der leiseren Art. Auf diese Weise soll die Bibliothek einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden, sollen Menschen aus allen Generationen hier zusammenkommen.

Keine laute Beschallung

Drei räumliche Bereiche stehen dabei zur Verfügung: die Fläche vor der Bühne, zur Kinderbibliothek hin, wo etwa 100 Personen Platz haben, ein getrennt gelegener Seminarraum im Parterre für bis zu 30 Personen, der allerdings nicht barrierefrei ist, und der Bereich des Cafés, wo sich bis zu 20 Menschen treffen können.

Während der Seminarraum nach Absprache beliebig verfügbar ist, gilt das für die beiden anderen Bereiche werktags für die Zeit nach 18 Uhr, samstags ab 13 Uhr sowie sonntags und nach Absprache.

Wer einen dieser Räume bucht, darf darin keine laute Musik spielen, muss dafür sorgen, das sie in dieser Zeit nicht noch anderweitig genutzt werden, muss die Räume anschließend reinigen, sollten sie dadurch verschmutzt sein.

Doppelte Stundensätze für gewerbliche Kunden

Allerdings können die Besucher sogar Medien ausleihen, da die Verbuchung ja automatisch erfolgt. Zwei Personen müssen der Bibliothek für die ordnungsgemäße Nutzung der Räume geradestehen. Sie werden zuvor von Mitarbeitern eingewiesen.

In der Bezirksvertretung wurde das Konzept begrüßt. Kritik gab es nur daran, dass der Seminarraum nicht mit Rollstuhl erreichbar ist. Aber Bibliotheksleiter Hans-Dietrich Kluge-Jindra erwiderte, dass der Bau einer Rampe derart viel Platz beanspruchen würde, dass der Raum dadurch praktisch verloren ginge.

Wer als Privatperson etwa eine Autorenlesung gestalten möchte, zahlt für den Bereich vor der Bühne einen Stundensatz von 30 Euro, gewerbliche Kunden das Doppelte. Im Seminarraum kostet die Stunde 15 Euro (30 Euro), der Tagessatz beträgt 50 Euro (100 Euro). Infos unter 0208 - 940 598 50.

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