Quik ließ Politiker vor Ort sprechen

Kreis Wesel.   Als „starke Stimme für unsere Heimat“ möchte Charlotte Quik von der CDU den Wahlkreis Wesel III zukünftig im Landtag vertreten. „Heimat“ ist dabei das zentrale Schlagwort, das auch beim Wahlkampfauftakt am Donnerstagabend in der Drevenacker Gaststätte „Alt Peddenberg“ im Mittelpunkt stand. Statt langwieriger Reden überraschte die Landtagskandidatin mit Musik und einer kurzweiligen Talkrunde, in der sie sich selbst zurücknahm und den Wünschen der Kommunalpolitiker aus dem Wahlkreis auf den Zahn fühlte, um diese – im Falle ihrer Wahl – nach Düsseldorf zu tragen.

Als „starke Stimme für unsere Heimat“ möchte Charlotte Quik von der CDU den Wahlkreis Wesel III zukünftig im Landtag vertreten. „Heimat“ ist dabei das zentrale Schlagwort, das auch beim Wahlkampfauftakt am Donnerstagabend in der Drevenacker Gaststätte „Alt Peddenberg“ im Mittelpunkt stand. Statt langwieriger Reden überraschte die Landtagskandidatin mit Musik und einer kurzweiligen Talkrunde, in der sie sich selbst zurücknahm und den Wünschen der Kommunalpolitiker aus dem Wahlkreis auf den Zahn fühlte, um diese – im Falle ihrer Wahl – nach Düsseldorf zu tragen.

Zuvor allerdings gebührte der Kreisvorsitzenden Sabine Weiss das Grußwort, mit dem sie die versammelten Christdemokraten in Wahlkampfstimmung versetzte: „Es ist nicht so ein Wahljahr, wie es immer mal wieder vorkommt – es ist ein Schicksalswahljahr“, mahnte sie mit Blick auf die Stimmung im Land und in der Welt. Man dürfe nicht zulassen, dass „unser Land, unsere Heimat“ in die Hände von Rechten oder Linken falle. Ziel müsse es sein, den Bürgern die Sorge zu nehmen, dass sich ihre Heimat verändert. Quik sei die richtige Kandidatin, weil sie die Werte, für die die CDU steht, lebe, verkörpere und auch herüberbringen könne, führte sie weiter aus. „Ihr Antrieb in den Landtag zu gehen, ist, etwas für ihr Land zu tun.“ Anschließend erläuterten die Kommunalpolitiker aus Hünxe, Hamminkeln, Schermbeck, Voerde und Wesel, was sie in ihrer Heimat umtreibt. So wünscht sich Ulrich Stiemer (Schermbeck) mehr Polizeipräsenz, „damit die Menschen sich sicherer fühlen“. Außerdem solle es in Sachen Flüchtlinge mehr Unterstützung vom Land für die Kommunen geben. Darüber hinaus solle die Bürokratie, mit der Selbstständige zu kämpfen haben, reduziert, der Ausbau der Straßen vorangetrieben und der Tourismus angekurbelt werden.

Auch Ingo Hülser (Voerde) wünscht sich mehr finanzielle Unterstützung für Städte und Gemeinden. In Voerde sei man schon viel zu lang in der Haushaltssicherung, bekomme aber ständig neue Aufgaben von der Landesregierung, „die nicht ausreichend gegenfinanziert werden“. Außerdem fehle das Geld für notwendige Dorferneuerungsmaßnahmen, weil kein Fördertopf des Landes darauf passt.

Birgit Nuyken aus Wesel hat eine Verbesserung der Schulpolitik im Auge: Ein „gut funktionierendes dreigliedriges Schulsystem ist ohne Grund zerschlagen worden“, ärgert sie sich, zudem fänden Lehrer in Fragen der Integration schlechte Rahmenbedingungen vor: „Es fehlen Schulsozialarbeiter!“ Auch Anneliese Große-Holtforth (Hamminkeln) sieht Verbesserungsbedarf. Vor allem die Größe der Schulklassen in NRW macht ihr Sorge. In Bayern (wo ihr Enkel kürzlich eingeschult wurde) habe keine Klasse mehr als 18 Schüler. Zudem sieht sie, wie auch Hülser, ein finanzielles Problem in den städtischen Haushalten: „Wir sind chronisch unterfinanziert!“ Daher müsse man sparsam sein – das fordern auch die Bürger. Das Ergebnis seien kaputte Straßen. Ein letzter, für sie wichtiger Punkt: „Wir brauchen so dringend Gewerbeflächen in Hamminkeln!“ Michael Wefelnberg (Hünxe) wünscht sich bessere Bedingungen für die Landwirte: „Die Landwirtschaft steht unter dem Joch des Herrn Remmel. Der Mann muss weg, damit die Landwirtschaft wieder atmen kann!“

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