Schermbeck.

Turmglühen im Dezember fällt aus

Schermbeck.  Ernst-Hermann Göbel bleibt Vorsitzender des Turmvereins Damm. Die rund 40 Mitglieder bestätigten ihn bei der Jahreshauptversammlung bei Pannebäcker ebenso im Amt wie die anderen Vorstandsmitglieder. Zweiter Vorsitzender ist Dirk Kühnert, Kassiererin Friederike Venohr, Schriftführer Michael Pankratz und um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich auch künftig Elmar Venohr. Neuer Kassenprüfer ist Mirko Komoß, der nach zwei Jahren Elisabeth Willich ablöst.

„Das Interesse ist sehr groß“, beschreibt der Vorsitzende das Wachstum des Vereins, der derzeit 311 Mitglieder zählt und an dem Abend ein weiteres aufnahm. „Wir streben die 400 an.“ Auch, um den Turmverein finanziell auf eine noch breitere Basis zu stellen. Kuriosum am Rande: Rolf Hebisch, viele Jahre Postbote in Damm und leidenschaftlicher Schalker, machte sein Versprechen wahr: Sobald die Zahl 04 frei sei, wollte er eintreten. Gesagt, getan: Hebisch ist der 304. Türmer und will künftig als Helfer bei Festen des Vereins mithelfen.

Am 6. September steigt das Sommerfest mit dem zweiten Dammer Ochsenreiten. Am 14. September ist wieder die Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals“ geplant. Bereits am 22. März säubern die Türmer mit anderen Gruppen und Vereinen die Schermbecker Landschaft. Treffen ist ab 9.30 Uhr am Jugendhaus. Und mit seinem kleinen Turmwagen reiht sich der Verein am Sonntag, 2. März, wieder in den Dammer Karnevalsumzug ein. Weiterhin offen bleibt aber das Datum eines geplanten Kulturangebots, vielleicht eine Lesung oder Kabarett. Dafür soll das Turmglühen Anfang Dezember einmal ausfallen. Ab Mai öffnet das Strommuseum wieder jeden ersten Sonntag im Monat von 11.30 bis 16 Uhr. Für Sonderführungen ist Ernst-Hermann Göbel Ansprechpartner: 02853/840.

Fleißig gespendet haben die Türmer im vorigen Jahr, berichtet Göbel. Genau 3323 Euro kamen bei Festen zusammen und flossen auch in die örtliche Jugendarbeit. Weitere 600 Euro soll „Ärzte ohne Grenzen“ mit Hilfe der Volksbank für die Flutopfer auf den Philippinen erhalten.

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