Neubauprojekt

87 Puzzleteile für Kindertagesstätte

BUZ 87 Puzzle-Stücke ergeben eine Kindertagesstätte: Die neue Einrichtung am Schwarzen Weg wächst innerhalb einer Woche zur endgültigen Größe.

BUZ 87 Puzzle-Stücke ergeben eine Kindertagesstätte: Die neue Einrichtung am Schwarzen Weg wächst innerhalb einer Woche zur endgültigen Größe.

Soest.   Neubauprojekt am Schwarzen Weg wächst im Rekordtempo. Eröffnung noch in diesem Jahr. Öffnungszeiten bis in die Abendstunden geplant

Der Start verlief holprig, nun ist die Realisierung des Kindergarten-Neubaus am Schwarzen Weg aber nicht mehr aufzuhalten. Die Bauarbeiten für die neue Kindertagesstätte am Schwarzen Weg liegen voll im Zeitplan. Seit dem symbolischen ersten Spatenstich sind gerade einmal sieben Wochen vergangen. Nach der notwendigen Trocknungszeit der Beton-Bodenplatte hat die bauausführende Firma in dieser Woche damit begonnen, die Fertigbauteile aufzustellen.

Insgesamt 87 Wandteile mit einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen werden verbaut. Das größte Bauteil wiegt allein 16 Tonnen. Angeliefert werden die Bauteile auf zehn Meter langen Paletten per Lkw und können direkt an der Baustelle hydraulisch abgeladen werden. Für die Montage werden gerade einmal sechs Arbeitstage benötigt. Fast wie im Zeitraffer kann man derzeit beobachten, wie der Kindergarten Stück für Stück Gestalt annimmt.

Vier Gruppenräume

Der Kindergarten-Neubau ist ein Projekt der Stadt, künftiger Träger der Einrichtung ist der Trägerverein des evangelischen Kreiskirchenamtes. Tobias Trompeter, Leiter der Abteilung Immobilienmanagement, nannte zum ersten Spatenstich die wichtigsten Rahmendaten: Die Nutzfläche des Gebäudes beläuft sich auf 732 Quadratmeter, die vier Gruppenräume verfügen jeweils über einen Nebenraum und einen eigenen Zugang zum Garten. Dazu kommen unter anderem Küche und Essraum. Das Richtfest ist für Anfang September geplant und die Übergabe an den Träger tatsächlich noch vor Jahresende.

Das Haus mit einer Betreuung von Kindern unter drei Jahren bietet bis zu 85 Plätze. Die Stadt stellt gut zwei Millionen Euro für die Kita bereit und greift dabei auf die finanzielle Beteiligung des Bundes zurück. Weil diese Gelder erst mit Verzögerung flossen, konnte die ursprünglich ins Auge gefasste Inbetriebnahme zum anstehenden Kindergartenjahr nicht realisiert werden. Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer stellte zum Start des Projekts insbesondere die vorgesehenen längeren Öffnungszeiten von morgens früh ab 6.30 Uhr bis in die Abendstunden um 19 Uhr heraus. Dieses Angebot komme insbesondere berufstätigen Eltern entgegen, die zeitig zur Arbeit gehen. Grundsätzlich sei der Neubau ein Projekt für Kinder, und damit für die Zukunft und damit sehr gut investiertes Geld. Für Kinder über drei Jahren stehen in den Einrichtungen im Stadtgebiet nahezu 1500 Plätze bereit. Kinder bis drei Jahren können einen der 350 Plätze in Anspruch nehmen, 180 Betreuungsmöglichkeiten finden sich in privat organisierten Einrichtungen. Insgesamt gibt es in der Stadt 30 Kindertageseinrichtungen.

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