STV Hünxe

Eine noch junge Erfolgsgeschichte

105 Jahre alt wird der STV Hünxe in diesem Jahr, die jüngste Sparte des Vereins kann gerade einmal auf ihr fünfjähriges Bestehen zurückblicken. Dass noch viele Jährchen hinzukommen, scheint allerdings gewiss, denn die bisherige Geschichte der Gesundheitsabteilung ist eine reine Erfolgsgeschichte und taugt in der heutigen Zeit sicher auch für andere Vereine als Vorbild.

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105 Jahre alt wird der STV Hünxe in diesem Jahr, die jüngste Sparte des Vereins kann gerade einmal auf ihr fünfjähriges Bestehen zurückblicken. Dass noch viele Jährchen hinzukommen, scheint allerdings gewiss, denn die bisherige Geschichte der Gesundheitsabteilung ist eine reine Erfolgsgeschichte und taugt in der heutigen Zeit sicher auch für andere Vereine als Vorbild.

Dr. Daniel Jakobs und Quintin Pots brachten die Abteilung im Jahr des hundertjährigen Vereinsbestehens auf den Weg. In der Praxis des Hünxer Internisten Jakobs kam immer wieder die Frage nach einer Herzsportgruppe auf.

Weil das Angebot in der Region ziemlich dünn gewesen sei und Gruppenplätze dementsprechend begehrt waren, machte sich der Mediziner seine Gedanken und fand in Physiotherapeut Quintin Pots schnell einen Mitstreiter für die Einführung von Reha-Sportgruppen. Weil eine Vereinsanbindung Bedingung zur Anerkennung bei Krankenkassen und im Behindertensportverband ist, führte der Weg zum STV. Hier stieß das Duo schnell auf offene Ohren.

Nach einigen Monaten der Vorbereitung, dem Kampf mit Bescheinigungen, Auflagen und Qualitätsnachweisen konnte es losgehen. Die erste Herzsportgruppe und der Rehasport für die Wirbelsäule liefen an.

Das Angebot sprach sich schnell herum. Weitere Gruppen gingen an den Start, um dem Andrang gerecht zu werden. Heute gibt es bereits 17 Gruppen Orthopädischen Reha-Sport. Weil beim Herzsport ein Arzt anwesend sein muss, bleibt es hier bei zwei Gruppen. Physiotherapeut Pots richtet gerade eine neue Gruppe „Lungensport“ ein.

Die Übungsstunden finden in den Räumen von Physio-Vital in Hünxe statt. Interessenten benötigen zur Teilnahme eine ärztliche Verordnung über den jeweiligen Reha-Sport. Beim Herz-Sport muss eine gewisse Belastbarkeit vorgewiesen werden. Der Reha-Sport wird durch die Krankenkassen für eine gewissen Zeit, in der Regel sind das 50 Teilnahmen, unterstützt.

Daniel Jakobs würde sich wünschen, „die Bürokratie der Verbände und Krankenkassen zu verschlanken“, der Trend sei jedoch genau entgegengesetzt. Die Erfolgsgeschichte der Gesundheitsabteilung wird dennoch weitergehen.

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