2. Liga

RWO geht in Wuppertal baden

Foto: Micha Korb NRZ

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Wuppertal/Oberhausen. Rot-Weiß Oberhausen unterliegt das Testspiel beim Drittligisten im strömenden Regen mit 1:2. Ronny König trifft per Kopfball.

Erst mit einer halben Stunde Verspätung startete Rot-Weiß Oberhausen am Dienstagabend in die Partie beim Wuppertaler SV Borussia – und lag da bereits 0:2 zurück. In den ersten 30 Spielminuten des Testkicks lief bei RWO nicht viel zusammen, erst danach wurde es etwas besser. Allerdings spürten die 2230 Zuschauer im Stadion am Zoo lange, dass die Gastgeber einen dicken Vorbereitungsvorsprung besitzen. Der fittere WSV startet bereits am Wochenende in die Saison – und schlug RWO mit 2:1 (2:1).

Mit dem österreichischen Gastsspieler Kai Walter Schoppitsch in der Anfangsformation geriet Oberhausen vom Anpfiff weg unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger hatte Probleme mit den stürmischen Wuppertalern und lag bereits nach fünf Minuten hinten. WSV-Kapitän Mitja Schäfer traf per Kopf ohne große RWO-Gegenwehr nach einer Ecke des Japaners Ken Asaeda. Nur sieben Minuten später legte WSV-Stürmer Tobias Damm nach einem Missverständnis zwischen Ronny König und Schoppitsch – der dennoch einen motivierten, schnellen und robusten Eindruck machte – zum 2:0 nach.

Ab zum Warmmachen

Nach 25 Minuten schickte der unzufriedene Luginger die rot-weißen Reservisten zum Warmmachen – und kurz darauf sah er das Anschlusstor durch einen König-Kopfball aus sieben Metern. Markus Heppke hatte per Ecke vorbereitet (36.). Außer einer Minichance durch Mike Terranova passierte vor dem Halbzeitpfiff nichts mehr.

In der zweiten Hälfte beorderte Wuppertals Coach Uwe Fuchs seine B-Mannschaft aufs Feld, und die hielt Zweitligist RWO nicht mehr so leicht in Schach. Alexandru Cristea, der zweite Testspieler im linken RWO-Mittefeld, löste Schoppitsch ab, auch Daniel Gordon und Dimi Pappas kamen beim Seitenwechsel in die Partie. Lange plätscherte das Testspiel dahin, nur das grollende Gewitter, starker Regen und helle Blitze sorgten für Unterhaltung.

Chancen in den letzten zehn Minuten

In den letzten zehn Minuten drehte RWO noch mal auf und hatte nach Ecken von Heinrich Schmidtgal gute Chancen – doch weder Jamal noch Gordon (89., Kopfball an die Latte) gelang der Ausgleich.

Wuppertal: Maly – Leikauf (46. Najdi), Neunaber (58. Nikolic), Schäfer, Murillo (46. Martino)– Asaeda (46. Weikl), Fischer (46. Lorenzon), Neppe (46. Müller), Altin (46. Celikovic)– Damm (46. Dressler), Bernhardt (46. Romano).

RWO: Semmler – Petersch (64. Landers), Schlieter (77. Uster), Miletic (46. Pappas), Embers (64. Schmidtgal)– Heppke (46. Gordon), Kruse, Kaya (77. Stoppelkamp), Schoppitsch (46. Cristea) – König (77. Jamal), Terranova (64. Schönfeld).

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