Mehrere Fahrzeuge

Autobahn A 40 nach Unfall bei Gelsenkirchen wieder frei

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Die Polizei musste die A 40 nach dem Unfall zwischen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Wattenscheid-West in Richtung Dortmund sperren.

Die Polizei musste die A 40 nach dem Unfall zwischen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Wattenscheid-West in Richtung Dortmund sperren.

Foto: ANC-News

Gelsenkirchen/Essen/Bochum.  Nach einem Unfall war die A 40 zwischen Gelsenkirchen-Süd und Wattenscheid-West gesperrt. Drei Fahrzeuge waren ineinander gekracht.

Auf der A 40 hat es einen Unfall mit drei Fahrzeugen gegeben. Ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei nach hat es zwei Verletzte gegeben. Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Die Autobahn wurde daraufhin zwischen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Wattenscheid-West in Richtung Dortmund gesperrt. Auch die Auffahrt dort war nicht mehr möglich. Nach rund anderthalb Stunden konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Der Verkehr hatte sich auf mehreren Kilometern nach Essen bis zum Dreieck Essen-Ost zurück gestaut. Auch auf der A 52 gab es infolge des Unfalls Verkehrsbehinderungen in Richtung Essen/Dortmund. Die Polizei riet Autofahrern, den betroffenen Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Unfallursache wohl missglücktes Überholmanöver und überhöhte Geschwindigkeit

In einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung klärte die Polizei auf, wie es zu dem Unfall gekommen war: Ein 27-Jähriger aus Essen hatte mit seinem CLS eine Frau in ihrem Kia Venga überholen wollen. Als er bereits auf Höhe der 65-Jährigen aus Essen war, bemerkte er offenbar, dass seine Lücke zum Einscheren auf der Überholspur zu klein sein wird. Dort fuhr zu diesem Zeitpunkt eine 55-Jährige aus Mülheim mit ihrem VW.

Mit laut Polizei noch immer "hoher Geschwindigkeit" versuchte der 27-Jährige den Überholvorgang abzubrechen, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zunächst in den Kia der Frau aus Essen. Dann stieß er gegen die Leitschutzplanken am rechten Fahrbahnrand. Der Kia schleuderte durch die Wucht des Aufpralls quer über die Fahrbahn der A 40 und erwischte den VW der 55-Jährigen. Nun schleuderten Kia und VW gleichzeitig über die Fahrbahnen, bis diese beschädigt stehen blieben. Alle drei Autos mussten abgeschleppt werden.

Der Mann aus Essen und die 65-jährige Essenerin verletzten sich schwer. Die VW-Fahrerin kam nach ersten Ermittlungen mit leichten Verletzungen davon. "Aufgrund des groben und rücksichtlosen Fehlverhaltens", schreibt die Polizei, "wurden neben den Maßnahmen zum Unfallgeschehen auch Ermittlungen zu Verkehrsstraftaten aufgenommen." Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro. (sk)

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