Rainer Giesen und das kleine Tauben-ABC

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VEREINE. Ausstellung der Reisevereinigung Rees und Umgebung im Bürgerhaus Bienen stieß auf eine große Resonanz.

REES. Rainer Giesen, seit Oktober erster Vorsitzender der Reisevereinigung Rees und Umgebung, konnte im Bürgeraus Bienen rund 130 Taubenzüchter begrüßen. Sie blickten mit Stolz auf die erfolgreiche Saison 2007 zurück.

In der abgelaufenen Saison traten die Tauben wieder in Reisegruppen gegeneinander an. Die durchschnittliche Reiseentfernung lag in diesem Jahr bei den Alttauben bei 150 bis 540 Kilometern. Die Taube mit der weitesten Reise startete in Beaune/Frankreich. Bei den Jungtieren, die 100 bis 300 km zurücklegten, starteten die stärksten Tiere im Frankfurter Raum.

Bei den Alttauben wurden RV-Meister in der Kategorie "4 vorbestimmte Tauben" Erwin Kräbber vor Norbert Fischer.

RV-Weibchenmeister wurde die Taube von Gerrit Steensma vor dem Tier von Werner Färber. Wieder war es Gerrit Steensma, dessen Taube siegreich war, diesmal in der Kategorie Jährigenmeister. Es folgen die Tiere von Karl Siemkes und Hegmann und Sohn.

Bei den Jungtauben lag in der Kategorie "4 vorbestimmte Tauben" ein gefiederter Zweibeiner von Leo Blümer vor dem von Johann Bosserhoff. Die beste Jungtaube kommt aus dem Schlag von Schwarzkopf und Sohn. Generalmeister wurde Karl Siemkes.

Ausstellungssieger 2007 sowie schönstes Taubenweibchen und daher neben den hervorragenden Reiseleistungen auch ganz vorne waren Tiere von Gerrit Steensma. "Jeder Schlag hat im Durchschnitt 30 Tiere", berichtet Rainer Giesen. Circa 84 reisende Schläge von der RV Rees haben 2007 an der Wertung teilgenommen. Giesen betonte auch, dass "die Taubenzüchter zu Unrecht in der Kritik der Naturschützer stehen". Es sei "nicht richtig, dass die Tiere nur nach Leistung bewertet ein Leben im Schlag verdienen". Denn auch schöne Tiere, die nicht unbedingt die besten Wettflieger seien, könnten in der Kategorie der Schönheit punkten.

Da gebe es zum Beispiel einen Rückholservice, der verletzte Tiere in den heimischen Schlag zurücktransportiert - "ein Tauben-ADAC sozusagen".

Auch waren 152 der siegreichsten Vögel ausgestellt. Der achtjährige Leo Kremer und der zehnjährige Lukas Nijenhuis vom Verein "Luftbote Haldern" waren stolz auf ihre eigenen Tiere. Unter anderem gab es bei einer Verlosung zwar auch Frühstückskörbe zu gewinnen, aber auch Jungtauben - für eine erfolgreiche nächste Saison. (Senta Kerkhof)

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