Kirche

St. Irmgardis fehlen die Kandidaten

Monika Giesen und Alfred Dilger.

Monika Giesen und Alfred Dilger.

Foto: WAZ FotoPool

Bienen.   Im November wird der neue Pfarreirat gewählt. Zehn Mitglieder soll er haben, zwölf Kandidaten braucht die Gemeinde für die Wahl. Bislang gibt es nur derer acht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Verantwortung übernehmen, aktiv gestalten, Ideen entwickeln und mitmischen. Für Monika Giesen liegen die Gründe für kirchliches Engagement auf der Hand. Doch für dieses Engagement interessieren sich leider immer weniger Menschen, die viel zitierte Krise der katholischen Kirche ist auch in Rees zu spüren. Zehn Mitglieder soll der im November zu wählende, neue Pfarreirat haben. Dafür bräuchte die St. Irmgardis-Gemeinde zwölf Kandidaten, die sich zur Wahl stellen. „Bislang haben wir erst acht“, sagt Monika Giesen und hofft, noch bis Mitte September weitere Mitstreiter zu finden.

Sie selbst gehört dem Wahlausschuss an, kann deshalb nicht noch einmal kandidieren. „Aber ich kann es nur jedem ans Herz legen“, sagt Monika Giesen. Denn meckern könne schließlich jeder. Wer wirklich will, dass seine Ideen auch Gehör finden, müsse sich engagieren. Auch Giesens Kollege Alfred Dilger sitzt im Wahlausschuss. Er würde sich freuen, wenn sich noch ein Kandidat aus Bienen finden ließe. Der Ortsteil sei nämlich bislang in der Riege der Kandidaten noch nicht vertreten. St. Irmgardis umfasst bekanntlich die Gemeinden Rees, Grietherbusch, Bienen, Haffen und Mehr.

Betreuung der Internetseite

Mitglieder des Pfarreirates – bis dato Pfarrgemeinderat – haben die Aufgabe, an den vier Mal im Jahr stattfindenden Sitzungen teilzunehmen. „Und sich darüber hinaus zu engagieren und sich zu kümmern“, sagt Giesen. „Der Kirchenvorstand kümmert sich um die Finanzen, der Pfarreirat um den seelsorgerischen Bereich“, ergänzt Alfred Dilger. Der Pfarreirat wird zudem mehrere Ausschüsse bilden. Einer wird sich um den regelmäßig erscheinenden Pfarrbrief kümmern, einer um die Jugendarbeit und die Katechese, also um die Erstkommunion- und Firmvorbereitungen. Eine Gruppe wird die Internetseite betreuen, eine andere die dreimal im Jahr stattfindenden Feierabendgottesdienste vorbereiten. „Spannende Aufgaben gibt es genug“, sagen Alfred Dilger und Monika Giesen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben