Weihnachtszeit

Advent: Sechs Buchstaben, sechs Fakten

In der Adventszeit zünden viele Leute jeden Sonntag eine neue Kerze auf dem Adventskranz an.

In der Adventszeit zünden viele Leute jeden Sonntag eine neue Kerze auf dem Adventskranz an.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

In der Adventszeit geht es um viel mehr als Weihnachtsmärkte und Geschenke-Trubel. Lest hier sechs Dinge über den Advent.

Kerzen anzünden, jeden Tag ein Türchen im Kalender öffnen und sich auf Weihnachten vorbereiten: Für viele Menschen ist der Advent die schönste Zeit im Jahr. Das solltest du darüber wissen:

A wie Ankunft

Der Begriff Advent kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet Ankunft. Gemeint ist die Ankunft von Jesus. Er ist im Glauben der Christen der Sohn Gottes. Seine Geburt vor mehr als 2000 Jahren feiern Christen auf der ganzen Welt am 24. Dezember und an den Feiertagen danach. In der Adventszeit bereiten sie sich also auf das Fest und die Ankunft Jesu auf der Erde vor.

D wie Dunkelheit

Draußen ist es jetzt früh dunkel. Schön, wenn man diese Dunkelheit mit Kerzen aufhellen kann. Lichter spielen im Advent eine große Rolle. Ein sehr bekanntes Licht ist das Friedenslicht. In Bethlehem wird es im Dezember an einer Flamme entzündet. In dem Ort im Nahen Osten soll Jesus geboren worden sein. Mit dem Licht werden nach und nach weitere Lichter angezündet und in der Welt verteilt.

V wie Vier

Vier Kerzen, also vier Sonntage im Advent - das haben wichtige Kirchenmänner vor einigen Hundert Jahren festgelegt. An jedem der vier Sonntage beschäftigt sich die Kirchen-Gemeinde mit einem anderen Thema. Am vierten Sonntag im Advent geht es in katholischen Kirchen zum Beispiel um Maria, die Mutter von Jesus.

E wie Einkaufen

Viele Läden verdienen im Advent besonders gut. Denn dann rennen Millionen Menschen los, um Geschenke zu kaufen. Manche Leute finden genau das aber nicht gut. Sie sagen: Wir vergessen im hektischen Geschenke-Trubel, worum es an Weihnachten eigentlich geht.

N wie Naschen

Kekse backen, einen Schoko-Weihnachtsmann verputzen - das gehört für viele zur Adventszeit dazu. Früher aber wurde das von der Kirche verboten! Damals wurde in der Zeit rund um Weihnachten gefastet. Es wurde also sehr einfach gegessen. Außerdem durfte niemand tanzen oder feiern. All das war erst wieder im Januar erlaubt. Auch heute fasten manche Christen im Advent.

T wie Türchen

Am 1. Dezember geht es los. Dann sind es noch 24 Tage bis Heiligabend und damit 24 Türchen, die man in dieser Zeit öffnen darf. Die erste Idee dazu hatte wohl der Leiter eines Kinderheims in der Stadt Hamburg. Er zündete vor langer Zeit im Advent jeden Tag eine neue Kerze an. Aus den Kerzen entwickelten sich die Türchen.

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