Freundschaft

Am 30. Juli ist der Tag der Freundschaft

Mohammed Osama (links) und Ahmad haben sich in Deutschland kennengelernt und sind nun gute Freunde.

Mohammed Osama (links) und Ahmad haben sich in Deutschland kennengelernt und sind nun gute Freunde.

Foto: MATTHIAS GRABEN / FUNKE Foto Services

Sechs Jugendliche erzählen: Vertrauen und Ehrlichkeit sind ihnen in einer Freundschaft wichtig. Aber man muss auch zusammen Spaß haben können.

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Am Dienstag, 30. Juli, ist der internationale Tag der Freundschaft. Es ist ein Gedenktag, der verschiedene Arten von Freundschaften ehren soll. Einerseits die Freundschaft zwischen Menschen, aber auch die zwischen verschiedenen Ländern oder Kulturen. Aus diesem Anlass haben wir sechs Jugendliche gefragt, was sie uns zum Thema Freundschaft sagen können. Dabei hat sich gezeigt, dass jede Freundschaft anders ist:

Beste Freunde seit der Kindheit

Joline (16) und Mandy Pothmann (14) sind Schwestern, aber trotzdem befreundet. Joline weiß genau, was ihr in einer Freundschaft wichtig ist: „Vertrauen und Ehrlichkeit. In einer Freundschaft ist aber am wichtigsten, dass man Spaß hat.“ Zeit spielt dabei nicht unbedingt eine Rolle: „Eine Freundin kenne ich schon mega lange, seit 12 oder 13 Jahren, aber mit meiner besten Freundin bin ich erst seit vier Jahren befreundet.“

Ihre Schwester Mandy hingegen hat ihre beste Freundin schon seit Kindertagen: „Wir haben uns auf dem Spielplatz kennen gelernt und waren dann jeden Tag zusammen. Irgendwann sind wir zusammen ins Jugendhaus gegangen. Meistens fahren wir Fahrrad oder sind einfach draußen.“

Mehr als eine Schwester

Dilan Drzymala (13) und Michelle (14) kennen sich erst wenige Stunden. Doch sie haben sich sofort angefreundet. Vielleicht auch, weil sie sehr ähnliche Vorstellungen davon haben, wie eine gute Freundschaft aussieht:

„Bei einer Freundschaft ist mir ganz wichtig, dass man sich vertrauen kann und dass man sich gut unterhalten kann“, sagt Michelle. „Es ist auch wichtig, dass man nicht nur befreundet ist, wenn man sich die ganze Zeit sieht, sondern dass man immer füreinander da ist. Die beste Freundin ist mehr als eine Freundin, fast wie eine Schwester.

Gemeinsam Erinnerungen sammeln

Was eine allerbeste Freundin ausmacht ist, dass sie nicht bei einem kleinen Streit gleich die Freundschaft kündigt, sondern dass sie auch im Streit für einen da ist. Man sollte durch dick und dünn gehen.“ Auch ihre beste Freundin, erzählt Michelle, sei erst durch einen großen Streit wirklich ihre beste Freundin geworden.

Dilan ergänzt: „Mir ist es wichtig, dass man sich alles sagen kann und dass man füreinander da ist. Man sollte sich für den anderen Zeit nehmen und gucken, was er für Probleme hat. Aber wichtig ist auch, dass man etwas unternimmt. Man muss ja auch was zusammen erleben. Zum Beispiel schwimmen, spazieren gehen oder Eis essen. So sammelt man Erinnerungen mit der besten Freundin.“

Gemeinsam Spaß haben

Ahmad Shehabi (15) und Mohammed Osama Abdullah Ghazal (14) kennen sich, seitdem sie nach Deutschland kamen. Das war vor etwa drei Jahren. Seitdem sind sie auch Freunde.

Mohammed Osama erzählt: „Ich hab ihn im Julius-Leber-Haus in Essen kennengelernt. Er ist witzig, wir können zusammen Spaß haben. Das ist wichtig.“ Ahmad ergänzt: „In einer Freundschaft muss man immer ehrlich und nett zueinander sein.“ Meistens klappe das auch ganz gut, sagen beide. Ihre Freizeit verbringen sie gern mit ähnlichen Dingen: „Am liebsten zocken wir Fortnite, aber wir spielen auch gern zusammen Fußball, wenn wir draußen sind.“

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