Vorwahlen

Am Super Tuesday finden in den USA viele Vorwahlen statt

Am 3. März 2020 ist Super Tuesday in den USA.

Am 3. März 2020 ist Super Tuesday in den USA.

Foto: Denise Ohms / funkegrafik nrw

Die Menschen in den USA wählen im November einen neuen Präsidenten. Nach dem Super Tuesday könnte sich zeigen, welche Kandidaten dann antreten.

Am 3. März 2020 ist in den USA „Super Tuesday“, also ein Super-Dienstag. Die Amerikaner nennen ihn so, weil dieser Tag wichtig für die Politik des Landes ist.

Die Menschen in den USA wählen alle vier Jahre einen neuen Präsidenten. Das nächste Mal ist es im November so weit. Aber schon jetzt finden in den verschiedenen Bundesstaaten Vorwahlen statt, die mehrere Monate dauern. Dabei wählen die Menschen nicht den Präsidenten, sondern Delegierte. Das sind Vertreter, die bei den Parteitagen der Republikaner und Demokraten im Sommer eine große Rolle spielen. Republikaner und Demokraten sind die beiden großen Parteien der USA.

Verschiedene Vorwahlen

Die Wahlen der Delegierten laufen in den einzelnen Bundesstaaten ganz unterschiedlich ab. In einigen Bundesstaaten dürfen nur die Mitglieder der Parteien wählen. Sie treffen sich, diskutieren und stimmen dann ab. In den meisten Bundesstaaten dürfen aber alle Menschen in den Wahllokalen ihre Stimme abgeben.

Insgesamt finden die Vorwahlen in den 50 Bundesstaaten der USA und in der Hauptstadt Washington D.C. statt. Wie viele Delegierte in jedem Bundesstaat gewählt werden, hängt von der Einwohnerzahl ab. Die meisten Menschen leben in den Bundesstaaten Kalifornien und Texas, deshalb gibt es hier auch die meisten Delegierten.

Spannender Wahltag

Der „Super Tuesday“ ist bei den Vorwahlen besonders spannend. Denn an diesem Tag wählen die Menschen in den USA gleichzeitig in 14 Bundesstaaten, darunter auch in Kalifornien. Es ist also die Wahl von sehr vielen Delegierten. Deshalb lässt sich nach dem „Super Tuesday“ schon oft sagen, wie die Parteitage ausgehen werden.

An den Parteitagen der Republikaner und Demokraten stimmen die gewählten Delegierten für einen Kandidaten ab, der nächster Präsident der USA werden soll. Sie haben schon vorher gesagt, wen sie wählen würden. Daran müssen sie sich auch halten. Nach den Parteitagen steht also fest, wen die Republikaner und wen die Demokraten in den Wahlkampf im November schicken.

Wahl im November

Bei den Republikanern gilt es als sehr wahrscheinlich, dass der gerade regierende Präsident Donald Trump wieder Kandidat für die Wahl im November wird. Bei den Demokraten kämpfen aber mehrere Politiker um Stimmen. Dazu zählen zum Beispiel Bernie Sanders, Joe Biden oder Elizabeth Warren.

Der Politiker Pete Buttigieg hat kurz vor dem Super Tuesday überraschend aufgegeben. Er sieht nach den schlechten Ergebnissen der letzten Vorwahlen keine Chancen mehr für sich. Wer von den übrigen Kandidaten gegen Donald Trump antreten wird, zeigt sich vielleicht schon nach dem Super-Dienstag.

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