Kino

Benjamin Blümchen und Otto wollen den Neustädter Zoo retten

Benjamin Blümchen und Otto (Manuel Santos Gelke).

Benjamin Blümchen und Otto (Manuel Santos Gelke).

Foto: Studiocanal

Im Kinofilm „Benjamin Blümchen“ spielt Manuel Santos Gelke die Kinder-Hauptrolle. Im Interview erzählt er von den Dreharbeiten.

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Am Donnerstag, 1. August, startet der Film „Benjamin Blümchen“ in den Kinos. Manuel Santos Gelke spielt den Jungen Otto, der gemeinsam mit dem Elefanten Benjamin dafür sorgen will, dass keine Hochhäuser im Neustädter Zoo gebaut werden. Im Interview erzählt Manuel, dass er Zoos liebt.


Als der Film gedreht wurde, warst du zwölf Jahre alt. Jetzt bist du 14. Wie ist das für dich, den Film nach so langer Zeit im Kino zu sehen?
Ich habe sehr darauf gewartet, dass der Film endlich ins Kino kommt. Im ersten Moment war es etwas ungewöhnlich, weil ich im Film eine höhere Stimme habe. Ich sehe auch etwas anders aus, aber man gewöhnt sich schnell dran. Ich hatte vor allem dieses Gefühl der Freude, dass der Film fertig ist und er mir so gut gefällt. Es war ein tolles Erlebnis! Und die lange Zeit brauchte man einfach, um den Film zu schneiden und zu animieren.


Hast du früher „Benjamin Blümchen“-Hörspiele gehört?
Auf jeden Fall, sehr viele sogar. Am Anfang habe ich sie auf Kassetten gehört, dann auf CDs und später dann übers Internet.


Hattest du eine Lieblingsfigur?
Das war immer Otto, den fand ich richtig cool. Ich konnte mich immer gut mit ihm identifizieren. Ich fand Benjamin Blümchen auch echt super, weil er so lustig, naiv und echt niedlich ist. Ich hab ihn so ins Herz geschlossen, dass ich mich jeden Abend auf die Geschichten gefreut habe.


Was ist Otto für ein Junge?
Er ist ein Sonnenschein, nie traurig, immer glücklich, ein ganz besonderer Junge.


Benjamin ist ein ziemlich tollpatschiger Elefant. Im Film zerbricht er eine Bank. Oder er wippt mit dir und du landest im Baum...
Ja, es ist ziemlich lustig, im Film das Endergebnis zu sehen. Benjamin ist wirklich tollpatschig, das gehört einfach zu ihm dazu.


Aber das so zu drehen, war sicher nicht leicht, ihr habt ja mit der „Greenscreen“-Technik gedreht...
Das war wirklich nicht so einfach. Es ging schon beim Casting darum, dass ich mir alles Mögliche vorstellen musste: den Spielplatz, die Bäume, den Weg, die Häuser, die Tiere, den ganzen Zoo. Ich bekomme es ziemlich gut hin, dass ich mir das alles in meiner Fantasie vorstelle. Am Set war es eine Herausforderung für mich. Der Regisseur hat mir erklärt, wo sich alles befindet, das hat gut geklappt.


Die Geschichte spielt im Neustädter Zoo. Gehst du gern in den Zoo?
Ich liebe den Berliner Zoo, der ist echt mega. Früher hatte ich sogar eine Jahreskarte. Das ist ein riesiger Zoo, es gibt so viele Tierarten. Ich bin ein großer Tierfan, ich habe die Eisbären und auch Knut sehr geliebt. Aber ich mag auch Nashörner und andere Tiere.


Dieter Hallervorden spielt im Film einen Geheimagenten. Wie war es, mit ihm zu drehen?
Der Agent Walter Weiß ist eine coole Figur. Es war eine große Ehre für mich, mit Dieter Hallervorden zu drehen.


Wie findest du den Titelsong, den Bürger Lars Dietrich singt?
Den Song finde ich richtig gut. Mit Bürger Lars Dietrich habe ich bei der Filmpremiere in Köln geredet. Er ist echt gut drauf.


Du hast auch Karl bei „TKKG“ gespielt. Hat der eine Film den anderen überholt?
Ja, die Dreharbeiten für „TKKG“ waren 2018, der Film kam jetzt am 6. Juni ins Kino.


Bei „Jugend forscht“ hast du einmal einen Preis gewonnen. Wofür?
Ich liebe Technik und Naturwissenschaften. Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht und hatte einmal eine richtig gute Idee, eine Erfindung für Aquarien. Das Projekt habe ich umgesetzt. Es ging darum, die Nährstoffkonzentration auf dem gleichen Level zu halten, damit es den Fischen und den Pflanzen besser geht und man Algen in den Griff bekommt.


Hast du schon lange ein Aquarium?
Ich habe gerade zwei Aquarien. Und jeder, der eins hat, weiß: Algen sind das Allerschlimmste, weil es ein Riesenaufwand ist, sie wieder wegzubekommen.

Hier kannst du einen Trailer zum Film sehen.

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