Kunst

Ein spannender Tag im Folkwang Museum in Essen

Fabian und die Künstlerin Kristina Berning stehen im Museum Folkwangvor der Skulptur„Raukan“.

Fabian und die Künstlerin Kristina Berning stehen im Museum Folkwangvor der Skulptur„Raukan“.

Foto: Tanja Lamers

Essen.   Kinderreporter Fabian Laroche hat sich einen Tag lang im Folkwang Museum umgeschaut. Unter anderem konnte er eine Künstlerin interviewen.

Kinderreporter Fabian Laroche (9) hat sich beim Sparda-Tag im Museum Folkwang in der Stadt Essen umgesehen und dabei auch eine Künstlerin interviewt:


„Das Motto des Sparda-Tags war ,buddeln, basteln, bildhauern’. Ich war gespannt, was mich erwarten würde. Als allererstes habe ich an einer spannenden Außenführung teilgenommen. Dort konnten wir selber eine Frottage herstellen. Wir haben ein Blatt Papier bekommen und es auf verschiedene Oberflächen gelegt, um dann mit Wachskreide drüber zu reiben. So sind tolle Bilder mit verschiedenen Strukturen entstanden.

Die Perspektive ändern

Danach sind wir um das Museum herumgelaufen und haben uns die verschiedenen Skulpturen angeschaut. Dort liegt zum Beispiel eine Skulptur, die Schiffskette heißt und so aussieht, als würde sie das Museum verankern. Die Führerin hat uns auch gezeigt, wie unterschiedlich die verschiedenen Skulpturen wirken können, wenn man selber seine Perspektive ändert.


Als die Führung vorbei war, wurde ich in einen speziellen Ausstellungsraum gerufen, in dem junge Künstler immer 6 ½ Wochen ihre Arbeiten ausstellen dürfen. Zurzeit stellt dort die Künstlerin Kristina Berning ,Digging Sculptures’ aus. Mit ihr konnte ich auch über ihre Arbeit sprechen. Sie war unheimlich nett und hat mir alle meine Fragen beantwortet.


Daraus werden die Skulpturen hergestellt

Besonders interessiert hat mich, wie sie diese Skulpturen überhaupt herstellt. Sie erklärte mir, dass sie in einen Block Ton mit den Händen Löcher gräbt und dann Gips hineinschüttet. So entsteht dann eine Gipsfigur mit Löchern und Höhlen. Die von ihr gestalteten Figuren zerlegt sie oft und kombiniert diese dann neu. Ihre Ideen bekommt sie, wenn sie in ihr Atelier geht und anfängt zu arbeiten.


Danach habe ich meinen Bruder und meinen Vater in einem Raum wiedergetroffen. Aus Ton und Gips haben sie eigene kleine Skulpturen gebastelt. Dafür haben sie zuerst aus Ton eine Form hergestellt und diese dann mit schnelltrocknendem Gips ausgegossen. Eben ganz so wie die Künstlerin Kristina Berning. Mein kleiner Bruder hat ein Herz geformt. Ich habe dann noch aus Draht versucht eine Schlange zu formen, was ziemlich schwierig war. Danach habe ich noch anderen Kindern an den verschiedenen Bastelstationen zugeschaut. Alle waren mit viel Spaß dabei.“
Fabian Laroche (9), Dinslaken

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