Tiere

Tierpfleger für einen Tag: Ganz nah dran an den Affen

 Die neugierigen Totenkopfäffchen in Apenheul warten auf ihr Futter.

 Die neugierigen Totenkopfäffchen in Apenheul warten auf ihr Futter.

Foto: Privat

Kinderreporter Tom Jahnke durfte einen Tag lang im Affenpark Apenheul mithelfen. Dort laufen die Affen frei zwischen den Besuchern herum.

Der Affenpark Apenheul liegt in den Niederlanden. Hier laufen viele Affen frei zwischen den Besuchern herum. Sie leben in einem riesigen grünen Park. Apenheul setzt sich für zahlreiche Projekte zum Schutz von Affen weltweit ein. Das Besondere ist auch: In den drei Restaurants im Park gibt es nur fair gehandelte und tierfreundliche Bio-Produkte.


Kinderreporter Tom Jahnke (9, Foto) durfte sich einen Tag als junger Tierpfleger in Apenheul umsehen. Lest hier seinen Bericht:


„Ich habe einen Tag als Tierpfleger in Apenheul gewonnen. Meine ganze Familie durfte mitkommen. Apenheul ist ein Affenpark bei Apeldoorn in den Niederlanden. Die Affen können sich dort sicher fühlen und in weiten Teilen des schönen Parks frei herumlaufen.

Rucksack mit Fernglas

Treffpunkt war am ersten Montag in den Herbstferien um halb elf am Eingang. Dort lernten wir Ron und eine Praktikantin kennen. Ron schenkte uns einen ,Forscher-Rucksack’, unter anderem mit einem Fernglas, einem Käppi und einem Beobachtungsbogen.


Zuerst durften wir in die Futterküche, in die eigentlich nur das Personal darf. Dort gibt es eine Ernährungsberaterin, die genauso heißt, wie meine große Schwester: Anouk. Morgens erstellt sie im Computer einen Speiseplan für jeden Affen. Sie essen Kürbisse, Zucchini, Zwiebeln, Gurke etc., aber übrigens keine Bananen.


Was ich am ekligsten fand: Es gab für die Vögel, die auch im Park leben, einen großen Sack mit toten, gefrorenen Mäusen. Ron zeigte mir auch einen riesigen Kühlschrank, der war so groß wie mein Kinderzimmer.


Wir machten anschließend ,Futterbälle’ für die Totenkopfäffchen. Dazu füllten wir Heu mit einigen Stücken Kürbis in große Drahtbälle und dann ging es los! Mit den Affenpflegern durfte ich die Bälle aufhängen. Ein neugieriges Totenkopfäffchen sprang vorher schon auf den Futterball, ich hielt meine Hand hin und es schnupperte an meinem Finger. Es war wirklich sehr süß.

Dunkle Höhle mit Faultier

Anschließend führte Ron uns noch durch den Park. Es gibt dort auch eine dunkle Höhle mit einem Faultier. Man kann auch ausprobieren, ob man so stark ist wie ein ,Silberrücken’, der Chef der Gorillas, indem man an einem Seil zieht. Auf einer Tafel dahinter zeigt er dann das Bild eines Baby Gorillas oder eines ausgewachsenen Tieres. Zum Abschluss schenkte Ron mir ein kleines Affen-Expertenbuch.


Es war ein sehr schöner Tag und ich würde gerne bald wieder in den Affenpark Apenheul gehen. Die Affen können dort geschützt und artgerecht leben und wir Menschen haben die seltene Chance, sie dabei aus nächster Nähe beobachten zu können. Nach der Winterpause öffnet der Park im Frühjahr 2020, am 4. April, wieder seine Tore für Besucher.“
Kinderreporter Tom Jahnke (9), Kleve

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