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Die „Kika-Awards“: Im Einsatz für eine bessere Zukunft

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Jule sammelt Geld für die Krebshilfe. 

Jule sammelt Geld für die Krebshilfe. 

Foto: Kika

Der Kika verleiht in einer Live-Show besondere Preise: die „Kika Awards“. Dabei geht es um Ideen von Kindern, die für eine gute Sache kämpfen.

Wenn Forscher und Forscherinnen eine besondere Entdeckung machen, bekommen sie oft eine Auszeichnung für ihre Arbeit. Denn meistens erfinden sie Dinge, die die Welt ein bisschen besser machen. Aber wie ist das eigentlich – muss man erwachsen sein und super viel Geld haben, um wirklich etwas zu verändern?

Auf keinen Fall! Auch Jüngere können mit ihren Ideen etwas bewirken und anderen Menschen oder der Umwelt helfen. Das findet auch der Fernsehsender Kika und verleiht deshalb in vier Kategorien den „Kika Award“. Das ist ein Preis für Kinder und Jugendliche, die sich mit verschiedenen Projekten für eine bessere Zukunft stark machen. Alle Teilnehmer werden dabei von bekannten Paten und Patinnen unterstützt. Eine von ihnen ist Kristina Vogel.

Bloß nicht aufgeben

Kristina Vogel ist Patin für die Kategorie „Sozial-politisches Engagement. Sie ist selbst politisch in ihrer Heimatstadt Erfurt aktiv und lässt sich nicht davon unterkriegen, dass sie im Rollstuhl sitzt. Früher gehörte sie zu den besten Radsportlerinnen der Welt und gewann sogar bei Olympia. Das kann sie jetzt zwar nicht mehr, sie ist aber trotzdem noch eine echte Kämpferin. Und das möchte sie auch an Kinder und Jugendliche weitergeben.

Als Kind hat sich Kristina selbst eher für Sport als für Politik interessiert. Mittlerweile bewundert sie aber alle, die sich schon früh für wichtige Themen einsetzen. „Kinder haben viel mehr Fantasie als Erwachsene“, findet sie. „Deshalb sehen sie viele Sachen anders als wir und haben ihre ganz eigenen Ideen, um Probleme zu lösen.“

Beim „Kika Award“ unterstützt Kristina unter anderem das Projekt „Jules Traum“. Dabei geht es um eine Spendenaktion für die Deutsche Krebshilfe, die die 13-jährige Jule aus Köln ins Leben gerufen hat. „Ich habe mich beworben, weil ich den Krebs besiegen möchte“, erklärt die Schülerin.

Auch Jan aus Meerbusch hofft auf einen Preis. Er ist 16 Jahre alt und tritt beim „Kika Award“ mit dem Projekt „Skatepark Meerbusch“ an. Zusammen mit anderen Jugendlichen setzt sich Jan seit vielen Jahren für einen Bau eines Platzes in der Stadt Meerbusch ein, auf dem man Spaß haben und Sport treiben kann. Ein wichtiger Punkt dabei: Der Skatepark soll auch ein Treffpunkt für Ältere und Menschen mit Behinderung sein.

Spannende Projekte

Dass sich Kinder und Jugendliche mit dem Thema Behinderung befassen, findet Kristina Vogel wichtig. Sie sagt: „Kinder fragen einfach ganz offen nach oder hinterfragen Sachen. Viele Erwachsene trauen sich das gar nicht, weil sie Angst haben, was Falsches zu sagen.“

Viele weitere spannende Ideen und Projekte sind für den „Kika Award“ nominiert. Am Freitag, 26. November, läuft die Preisverleihung. Und vielleicht wollt ihr dann auch was erfinden, jemandem helfen oder euch für einen anderen guten Zweck einsetzen. Das Zeug dazu hat nämlich jeder.

Das sieht auch Kristina Vogel so. Ihr Ratschlag ist: „Lasst euch nie von jemandem sagen, dass ihr etwas nicht könnt. Geht einfach euren eigenen Weg, probiert Dinge aus und setzt eure Ideen in die Wirklichkeit um!“

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