Kino

Disney hat den Klassiker „Der König der Löwen“ neu verfilmt

Eine Szene des Films "Der König der Löwen".

Eine Szene des Films "Der König der Löwen".

Sieht echt aus, ist es aber nicht: „Der König der Löwen“ läuft als Animationsfilm in den Kinos. Alle Tiere entstanden am Computer.

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Der Sonnenaufgang taucht die afrikanische Savanne in rot-goldenes Licht, eine mystische Melodie erklingt und sämtliche Tiere des Reiches pilgern zum Königsfelsen. Mit dieser berühmten Szene beginnt einer der beliebtesten Zeichentrickfilme der Filmfirma Disney: „Der König der Löwen“.

Es ist die Geschichte um den Löwenjungen Simba, der eines Tages den Platz seines Vaters Mufasa als König der Tiere einnehmen soll. Doch sein hinterhältiger Onkel Scar versucht das mit allen Mitteln zu verhindern. Denn er säße selbst gern auf dem Thron.

Disney setzt auf Realfilme

Gerade ist der Film in den Kinos gestartet. Es ist ein weiterer Klassiker, den Disney nun neu verfilmt hat. Vor ein paar Jahren hatte die Filmfirma damit angefangen, bekannte Zeichentrickfilme neu zu produzieren. Und zwar mit echten Schauspielern. Man nennt das Realfilme.

Dieses Jahr ist „Der König der Löwen“ nach „Dumbo“ und „Aladdin“ schon der dritte Film dieser Art. In Realfilmen können aber meist keine echten Tiere verwendet werden, zumindest nicht, wenn sie große Rollen haben. Sie sind schließlich keine Schauspieler und können weder Regieanweisungen befolgen, noch ihre Mäuler synchron zum Text bewegen.

In „Der König der Löwen“ ist das auch so. Hier spielt allerdings überhaupt kein Mensch mit. In der Geschichte gibt es eben nur Tiere. Es ist also streng genommen kein Realfilm, sondern ein Animationsfilm.

Täuschend echte Löwen

Die Animationen sehen aber täuschend echt aus. Sie wirken sogar so echt, dass manche Menschen sich gefragt haben, ob Disney nicht doch echte Löwen gefilmt hat. Man nennt das fotorealistisch.

Und nicht nur die Tiere wurden animiert. Auch die Landschaft ist am Computer entstanden. Um alles so gut hinzubekommen, sind die Filmemacher extra nach Afrika gereist, um sich Tiere und Umgebung anzuschauen. Die Landschaften haben sie danach mit der Technik von Videospielen entworfen. Sie konnten sie mit sogenannten VR-Brillen sogar betreten.

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