Fußball

Für eine Profi-Fußballerin geht ein Traum in Erfüllung

Melanie Leupolz spielt auch für die Fußball-Nationalmannschaft.

Melanie Leupolz spielt auch für die Fußball-Nationalmannschaft.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Die deutsche Nationalspielerin Melanie Leupolz freut sich auf den Sommer. Dann wechselt sie vom FC Bayern München zum FC Chelsea in London.

Bislang war der Süden von Deutschland ihr Zuhause. Melanie Leupolz fing in dem Bundesland Baden-Württemberg mit dem Fußballspielen an. Zuletzt spielte sie jahrelang für den FC Bayern München. Für einen Verein im Ausland hat sie bislang nicht gespielt. Doch das ändert sich in diesem Sommer. Dann wechselt Melanie Leupolz zum FC Chelsea in Großbritanniens Hauptstadt London. Im Interview erzählt sie, warum sie schon immer mal gerne im Ausland leben wollte.

Wie gut sprechen Sie schon Englisch?

Ich habe damals in der Schule ganz gut aufgepasst, also mein Englisch ist ganz okay. Beim FC Bayern haben wir sehr viele ausländische Spielerinnen, da wird auch viel Englisch gesprochen. Deshalb glaube ich, dass ich am Anfang einiges verstehen und mitreden kann. Und dann hoffe ich, dass mein Englisch vor Ort schnell besser wird, so dass ich auch Pressekonferenzen ohne Probleme auf Englisch abhalten kann.

Warum wollten Sie gerne ins Ausland wechseln?

Wenn man später nicht mehr Fußball spielt, ist es nicht mehr so einfach, für ein paar Jahre ins Ausland zu gehen. Mit dem Fußball ist es einfach super cool. Man ist direkt in der Mannschaft. Man lernt viele neue Menschen, eine neue Kultur kennen. Und deshalb war das eigentlich von Anfang an immer mein Traum, auch im Ausland zu spielen.

Sind Sie auch früher gerne in den Urlaub gefahren?

Ich bin schon immer sehr gerne gereist. Das hat auch damit zu tun, dass ich sehr früh ausgezogen bin. Ich war damals 16 Jahre alt. Ich habe das Elternhaus und meine Schulfreunde verlassen. Dadurch wird man sehr selbstständig und man muss sich in der Welt zurechtfinden. Dann kamen noch die Reisen mit der Nationalmannschaft. Ich habe Gefallen daran gefunden und reise auch nach wie vor sehr gerne.

Worauf müssen Sie beim Training in der Corona-Zeit achten?

Wir trainieren immer mit drei, vier, höchstens fünf Spielerinnen. Wenn die Trainer eine Übung erklären, muss man erst mal vier Schritte zurückmachen. Und wenn wir Kraftübungen machen, müssen wir zwischen den Übungen auch unsere Hände desinfizieren.

>>> Zurück auf dem Platz

Die Männer stehen schon länger wieder auf dem Platz, um Fußball zu spielen. Doch auch bei den Frauen geht die Bundesliga bald weiter. Wegen des Coronavirus waren die Spiele in letzter Zeit ausgefallen. Am kommenden Freitag stehen nun die nächsten Spiele an.

In der Frauen-Bundesliga spielen nur zwölf Mannschaften, nicht 18 wie bei den Männern. Sechs Spieltage haben die Vereine noch vor sich. Ende Juni soll die Saison beendet sein.

An der Tabellenspitze stehen momentan die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg. Die Wolfsburgerinnen haben bislang in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

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