Klimaserie

Ist dein Essen gut für das Klima?

Achtest du beim Einkaufen mit deinen Eltern darauf, was im Einkaufswagen landet?

Achtest du beim Einkaufen mit deinen Eltern darauf, was im Einkaufswagen landet?

Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Alles, was wir essen, muss produziert werden. Das ist oft sehr aufwändig und schadet der Umwelt und dem Klima.

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Diese drei Fragen kannst du dir beim Einkaufen und beim Essen stellen, um auf die Umwelt zu achten:

1. Woher kommt das Essen?

Schau dir zusammen mit deinen Eltern an, woher die Produkte kommen, die in eurem Einkaufswagen landen. Stammen das Obst und das Gemüse aus weit entfernten Ländern? Das ist nicht so gut für das Klima, denn solche Produkte müssen einen langen Weg zurücklegen, bis du sie in den Einkaufskorb legen kannst. Oft werden sie mit dem Flugzeug und im Lkw transportiert. Das sind beides Transportmittel, die viele Abgase in die Luft pusten. Besser ist es, Lebensmittel zu kaufen, die einen möglichst kurzen Transportweg haben, also regionale Produkte.

Bei Obst und Gemüse kannst du außerdem darauf achten, dass es im Moment auch bei uns in der Nähe wächst. Das nennt man saisonal, also nach Jahreszeit, einkaufen. Dieses Obst und Gemüse muss nicht weit transportiert oder lange im Kühlhaus gelagert werden. Ein Pluspunkt für das Klima!

2. Wie viel brauchst du?

Bei bestimmten Lebensmitteln, die sehr aufwändig produziert werden müssen, kannst du überlegen, wie viel davon du wirklich essen musst und vor allem: wie oft. Zum Beispiel bei Fleisch.

Bei der Herstellung von Fleisch entsteht viel CO2. Außerdem wird jede Menge Wasser verbraucht, für ein Kilo Rindfleisch ungefähr 15.000 Liter. Eine Möglichkeit, etwas Gutes für das Klima und die Umwelt zu tun wäre also, weniger oder seltener Fleisch zu essen.
Es hilft der Umwelt aber auch, wenn du und deine Eltern bei jedem Produkt, das ihr in den Einkaufswagen legt, darüber nachdenkt: Wie viel davon brauchen wir? Denn wer mehr einkauft, als er essen kann, der muss am Ende oft viel wegschmeißen. Eine große Verschwendung, denn dann war all der Aufwand bei der Produktion des Essens umsonst. Leider werfen wir Deutschen viel zu viele Lebensmittel weg, jeder von uns mindestens 55 Kilo im Jahr.

3. Muss das wirklich weg?

Mit der Verschwendung von Lebensmitteln hängt auch die dritte Frage zusammen: Muss das wirklich weg? Natürlich sollte niemand verdorbene Lebensmittel essen! Das wäre nicht lecker und auch nicht gesund. Aber vieles landet im Müll, obwohl man es noch gut essen könnte.

Wenn ein Apfel eine braune Stelle hat, dann kannst du sie wegschneiden, anstatt gleich den ganzen Apfel in den Müll zu werfen.

Beim Bäcker kannst du nach Brot vom Vortag fragen. Das ist Brot, das erst am Tag zuvor gebacken wurde. Das schmeckt also noch richtig gut. Aber weil es nicht ganz so frisch ist wie das Brot vom selben Tag, kaufen es viele Leute nicht mehr. Dabei ist es viel zu schade für die Tonne!

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