Musik

K-Pop – Rappen und singen auf Koreanisch

Die koreanische Pop-Band BTS ist in Deutschland sehr beliebt.

Die koreanische Pop-Band BTS ist in Deutschland sehr beliebt.

Foto: Kate Green / Getty Images for MTV

Bands aus dem Land Korea sind gerade sehr beliebt. BTS, Monsta X und Cosmic Girls haben auch in Deutschland viele Fans.

In der Halle kreischen Mädchen laut und jubeln ihren Stars zu. Dazu haben sie nur selten die Gelegenheit, denn die Bands auf der Bühne sind nicht oft in Deutschland. Sie kommen aus dem weit entfernten Land Südkorea. Die Bands machen Popmusik in der Sprache Koreanisch. Genannt wird das K-Pop. Diese Musik ist gerade sehr beliebt.

Monsta X, BTS und Cosmic Girls

Am lautesten wird es bei dem Festival in der Stadt Mannheim beim letzten Auftritt. Die Jungs von Monsta X legen eine Show ohne Fehler hin. Tanz, Rap und Gesang – alles sitzt. „Um das Zusammenspiel auf der Bühne perfekt darzustellen, machen wir uns viele Gedanken“, sagen die Bandmitglieder. Außerdem üben K-Pop-Stars sehr viel. Manche schon seit ihrer Kindheit. Das sagt eine Fachfrau für K-Pop, Isabelle Opitz. „Sie bewerben sich teilweise schon im Alter von zwölf oder jünger“, sagt sie. Danach folgt eine jahrelange Ausbildung. In Gesang und Tanz, aber auch, wie man bei Interviews gut redet.


Im K-Pop gibt es viele unterschiedliche Gruppen. Zu den bekanntesten zählt die Boyband BTS. Es gibt auch einzelne Künstler, gemischte Gruppen und Girlgroups. Etwa Cosmic Girls. Die 13 Mädchen traten wie Monsta X bei dem Festival auf. Monsta X besteht aus den Rappern Joohoney und I.M sowie den Sängern Kihyun, Shownu, Minhyuk und Hyungwon. Der Sänger Wonho hat die Band gerade verlassen. Entstanden ist die Gruppe in einer Fernsehsendung.


2015 kam das erste Album heraus. „Damals wollten wir Sänger sein“, erinnern sich die Mitglieder, „weil wir einfach nur Musik liebten und eine großartige Bühnenshow liefern wollten.“ Nun sei das anders. „Wir gehen jetzt auf die Bühne und machen unsere Musik für unsere Fans, die auf uns warten und uns ihre Liebe geben.“

Ein eigener Name für die Fans

Diese Fans haben einen eigenen Namen: Monbebe. Das ist ein Spitzname für einen geliebten Menschen. „Als wir dieses Wort zum ersten Mal gehört haben, haben wir uns wirklich sehr über die Bedeutung gefreut“, meint die Band. In Deutschland belegen manche Fans extra Sprachkurse, um die koreanischen Texte verstehen zu können. Die 21-jährige Paulina erzählt vor dem Konzert, dass sie sogar schon nach Südkorea gereist ist. Ihr gefällt, dass die Bands über Jugendprobleme singen: „Liebeskummer oder auch Mobbing.“

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