Aktion

Malt einen Regenbogen und macht so anderen Mut!

Lena und Zoe haben Regenbogen gemalt und in die Fenster gehängt.

Lena und Zoe haben Regenbogen gemalt und in die Fenster gehängt.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

In vielen Fenstern hängen gerade bunte Regenbogen. Wenn ihr noch eine Vorlage braucht: Hier findet ihr eine mit dem Waschbären Checky.

Kunterbunte Regenbogen hängen gerade an vielen Fenstern oder Haustüren. Doch was hat es damit auf sich? Wir haben bei jemandem nachgefragt, der es wissen muss. Schließlich ist Petra Scherbaum Lehrerin an einer Regenbogenschule.

„Ich habe die Regenbogen selbst bei einem Spaziergang durch meine Nachbarschaft entdeckt“, erzählt Petra Scherbaum. Schnell fand sie im Internet heraus, dass die Idee aus dem Land Italien stammt. Dort sind besonders viele Menschen an dem Coronavirus erkrankt. Damit sich nicht noch mehr anstecken, sollen alle zu Hause bleiben.

„Alles wird gut!“

In der Situation haben italienische Kinder angefangen, Regenbogen zu malen und in die Fenster zu hängen. Auf einige Bilder haben sie geschrieben: „Wir bleiben zu Hause. Bleibt ihr auch zu Hause!“ Auf anderen steht: „Alles wird gut!“ So wollen sie zeigen, dass alle in der schwierigen Situation zusammenhalten.

Petra Scherbaum fand die Aktion super: „Ich habe dann überlegt, ob sich das nicht auch an unserer Schule umsetzen lässt. Die heißt ja schon Regenbogenschule.“ Also entwarf sie ein Regenbogenbild zum Ausmalen, das sie auf die Internetseite der Schule stellte und allen Kindern in einer E-Mail schickte.

Die Regenbogenschule macht mit

Schon nach einem Tag erhielt Petra Scherbaum viele Fotos von Schülern, die neben ihren ausgemalten Regenbogenbildern stehen. „Mit so viel Rückmeldung hätte ich selbst nicht gerechnet“, sagt die Lehrerin. Einige Kinder haben sogar mit speziellen Farben über ihr ganzes Fenster einen riesigen Regenbogen gemalt.

Auch die neunjährige Charlotte hat einen Regenbogen ins Fenster gehängt. Sie will mit ihrem bunten Bild vor allem eines zeigen: „Die Ärzte und Verkäufer in den Supermärkten sollen sehen, dass wir ihnen danken. Dafür, dass sie arbeiten gehen.“ Denn Ärzte und Verkäufer sind gerade besonders wichtig.

Zählt doch mal die Regenbogen!

Auch Katharina hat einen Regenbogen ausgemalt und ihn in ein Fenster neben der Haustür gehängt. Die Neunjährige findet es schade, gerade nicht zur Schule gehen zu können: „Da treffe ich sonst ja immer meine Freunde.“ Jetzt kann sie nur mit ihnen telefonieren. Doch mit ihrem Regenbogenbild will sie anderen Mut machen, dass es irgendwann auch wieder anders sein wird. Und weitere Regenbogen hat sie auch schon entdeckt: „Bei unseren Nachbarn hängen auch zwei.“

Vielleicht findet ihr ja bei eurem nächsten Spaziergang auch kunterbunte Regenbogen in den Fenstern, die ihr zählen könnt. So wisst ihr, dass ihr zwar gerade nicht mit euren Freunden spielen könnt. Alleine seid ihr aber trotzdem nicht!

>>> Regenbogen zum Ausmalen

Wenn ihr noch auf der Suche nach einer Vorlage seid: Auf unserer Internetseite nrz.de/regenbogen findet ihr ein Bild von einem Regenbogen mit dem Waschbären Checky. Das könnt ihr ganz einfach ausdrucken. Viel Spaß!

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