Ehrenamt

Kinderbeirat der Anneliese Brost-Stiftung sucht Mitglieder

Anna, Linda, Julian, Matteo, Mariella und Greta (v.l.) sind im Kinderbeirat.

Foto: Matthias Graben

Anna, Linda, Julian, Matteo, Mariella und Greta (v.l.) sind im Kinderbeirat. Foto: Matthias Graben

Den Kinderbeirat der Anneliese Brost-Stiftung gibt es seit zwei Jahren. Viele Projekte wurden gefördert. Nun werden neue Mitglieder gesucht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Manchen Kindern bei uns geht es nicht so gut. Zum Beispiel, weil ihre Familien nicht so viel Geld haben. Manchmal werden Kinder auch schlecht behandelt – oder sie haben keine Eltern mehr. Auch viele Flüchtlingskinder leben bei uns, die sich keine Ausflüge in den Zoo leisten können. Zum Glück gibt es Menschen, die allen Kindern, denen es nicht so gut geht, helfen wollen.

Solche Hilfsprojekte kosten aber Geld. Es gibt Stiftungen, die Geld zur Verfügung stellen. Auch die Anneliese Brost-Stiftung aus Essen ist eine solche Organisation. Anneliese Brost war bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 eine bekannte Verlegerin. Sie gab einen Teil ihres Vermögens der Stiftung, die nach ihr benannt wurde. Die Stiftung geht mit dem Geld so um, dass es Erträge gibt. Von den Erträgen wird Geld an Projekte verteilt.

30.000 Euro wurden insgesamt verteilt

Vor zwei Jahren hat die Stiftung einen Kinderbeirat gegründet. Die Kinder und Jugendlichen haben sich seitdem oft getroffen und über Projekte für Kinder entschieden. Insgesamt hatten sie 30 000 Euro zur Verfügung, die sie verteilen durften.

Die Projekte waren ganz unterschiedlich: In einer Schule in Dortmund ging es darum, die neuen Flüchtlingskinder willkommen zu heißen. Die Schüler haben zum Beispiel einen Ausflug in das Stadion von Dortmund organisiert. Bezahlt hat die Schule mit dem Geld der Stiftung auch neue Bücher für die Bücherei. Bei einem anderen Projekt ging es darum, einem Kinderheim in Essen zu helfen. Durch das Geld konnten einige Kinder, die dort leben, eine Fahrt in unsere Hauptstadt Berlin unternehmen.

Die Kinder entscheiden ganz alleine

Die Mitglieder des Kinderbeirates dürfen ganz alleine über die Hilfen entscheiden. Bisher haben sie 34 Projekte unterstützt. „Ich finde es toll, dass wir selbst entscheiden können und nicht die Erwachsenen“, sagt der 16-jährige Julian. „Wir achten darauf, dass es Sinn macht, was wir fördern“, sagt die zwölfjährige Anna. Die Kinder machen nicht selbst bei den Projekten mit. Sie schauen sich aber regelmäßig an, wie es dort läuft.

(Robin Kunte)

>> WER WILL MITMACHEN?

Der Kinderbeirat sucht drei neue Mitglieder. Wollt ihr euch auch für andere Kinder einsetzen und über Hilfsprojekte entscheiden? Wenn ihr mindestens zehn Jahre alt seid, könnt ihr beim Beirat mitmachen.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. Oktober. Die Treffen finden in Essen statt, es können aber Kinder aus der ganzen Region mitmachen. Mehr Infos dazu im Internet: kids.anneliese-brost-stiftung.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik