Kino

Laila Padotzke spielt Flame in „Vier zauberhafte Schwestern“

Flora, Sky, Flame und Marina (v.l.) im Film „Vier zauberhafte Schwestern“.

Flora, Sky, Flame und Marina (v.l.) im Film „Vier zauberhafte Schwestern“.

Foto: Walt Disney Germany

Im neuen Kinofilm „Vier zauberhafte Schwestern“ kämpfen vier Schwestern mit Superkräften gegen die böse Glenda. Ein Interview mit Laila Padotzke.

Geschwister zu haben ist oft toll. Manchmal können sie aber auch echt nerven. Diese Erfahrung machen Flame, Marina, Flora und Sky in dem Film „Vier zauberhafte Schwestern“ auch. Darin müssen die Schwestern zusammenhalten, um die böse Glenda zu besiegen.

Die 15-jährige Laila Marie Noelle Padotzke spielt Flame, die älteste Schwester. Im Interview mit Kinderredakteurin Katrin Martens erzählt sie, welche Superkraft sie am liebsten hätte:

Im Film spielt das Singen eine wichtige Rolle. Wo hast du Singen gelernt?
Laila: Ich singe schon mein ganzes Leben lang, weil meine Eltern Musiker sind. Im Moment singe ich in einem Schulchor. Der Film war mein erstes Projekt, in dem es darum ging, gut zu singen.

Du malst sehr gern und hat ein Buch deines Vaters illustriert. Wie kam das?
Ich bin auf einer Montessori-Schule. Da absolviert man in der achten Klasse eine „Große Arbeit“. Man hat dafür drei Monate Zeit. Man kann alles machen, zum Beispiel einen Schrank bauen oder ein Kleid nähen. Man kann auch etwas Wissenschaftliches machen. Ich habe mich entschieden, eine Kindergeschichte, die mein Vater geschrieben hat, zu illustrieren, weil ich male, seit ich denken kann.

Im Film spielst du das Mädchen Flame. Sie hat die Kraft des Feuers. Welche der vier magischen Kräfte findest du am besten?
Jede Kraft ist wichtig. Wenn eine Kraft wegbricht, bröckelt das ganze System. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich die Natur nehmen, denn ich liebe die Natur und die Tiere sehr. Ich reite auch gern, weil ich so gern in der Natur bin.

Hast du dir schon mal eine magische Kraft in deinem Leben gewünscht, um etwas zu verändern?
Unsichtbar werden oder so?
Ich würde gern eine Kraft haben, mit der ich mich für die Natur einsetzen kann, denn dann könnte ich den Pflanzen und Tieren, die gerade leiden, helfen. Grundsätzlich fände ich es mega cool, wenn ich fliegen könnte. Das Element Wasser wäre auch cool, um Wasser spenden zu können.

Als Flame bist du die Älteste der vier Mädchen und musst Verantwortung übernehmen. Geht dir das mit deiner kleinen Schwester Lola auch manchmal so?
Meine Eltern haben viel Zeit, aber es gibt schon Momente, in denen ich auf sie aufpasse. Wenn sie in der Schule ein Problem hat, übernehme ich auch Verantwortung für sie und helfe ihr.

Wie würdest du die Figur der Flame beschreiben?
Flame ist nicht wie alle anderen Mädchen. Sie macht sich nichts aus Mode und Äußerlichkeiten. Sie übernimmt Verantwortung. Sie weiß oder glaubt, dass ihre Entscheidungen richtig sind, aber sie bekommt viel Gegenwind. Das Element Feuer entspricht ihrem Tatendrang und ihrer Impulsivität.

Ihr hattet einen Kindercoach - Brigitte. Was hat sie mit euch gemacht?
Sie hat vorher schon ganz viel mit uns gearbeitet. Ich bin immer wieder mal nach Berlin gefahren. Brigitte hat sich zum Beispiel angeschaut, wie sich Flame bewegt. Jede Figur hat einen Charakter und Flame soll immer aufmerksam sein. Wir haben uns angeschaut, wie sie redet und wie sie Konflikte löst.

Die Dreharbeiten waren an vielen Orten, in Bayern, Österreich, Südtirol und Belgien. Ist dir da eine besondere Sache in Erinnerung geblieben?
Das erste Set war in Franken, da haben wir in einem Schloss gedreht. In Brüssel waren wir am längsten, dort war es sehr heiß, das war ziemlich anstrengend in den Studios. Aber wir haben da sehr viel mit Kulisse gearbeitet, deswegen war es spannend.


Wie war es, mit Katja Riemann und anderen bekannten Schauspielern zu drehen?
Toll, ich fand es total spannend, mit ihnen zu drehen, es war eine Ehre. In einem Film dabei zu sein, in dem auch Katja Riemann mitspielt, ist echt cool. Und es macht auch Spaß.

Welche Aussage steckt für dich in dem Film?
Die Botschaft, die in dem Film steckt, ist, dass es alleine nicht funktioniert. Man muss immer zusammenhalten und ist zusammen stark. Alleine kannst du nicht strahlen. Wenn du zusammenhältst und zusammen kämpfst, erreichst du auch große Dinge.

Das hört sich fast so an, als ob du auch bei „Fridays For Future“ mitmachst. Da ist ja auch eine Gruppe, die zusammen stärker ist als jeder einzelne, oder?
Ja, genau. Das merkt man immer wieder an den Freitagen, wenn wir auf der Straße sind, wie mächtig man ist, wenn alle zusammen für eine Sache kämpfen.

Das war dein erster Kinofilm. Möchtest du weitere Filme drehen?
Ja, auf jeden Fall, ganz klar.

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