Coronavirus

Leonie erzählt von ihrem neuen Alltag – ohne Schule

Die Schule ist geschlossen, lernen muss Leonie aber trotzdem

Die Schule ist geschlossen, lernen muss Leonie aber trotzdem

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Die Schulen in ganz Deutschland sind geschlossen. Eine achtjährige Schülerin erzählt, was sich für sie jetzt alles in ihrem Alltag ändert.

Zahlreiche Schulbücher stapeln sich auf Leonies Schreibtisch. Denn auch wenn sich die Achtjährige am Anfang über die schulfreie Zeit gefreut hat, eines musste sie schnell feststellen: Lernen muss sie trotzdem. Nur eben ab jetzt erst einmal von Zuhause aus.

„Meine Lehrer haben mir schon am Donnerstag Schulbücher mitgegeben“, erzählt Leonie. „Jetzt bekomme ich immer ein E-Mail mit der Info, welche Aufgaben ich bis wann machen muss.“ Und damit das auch gut klappt, bastelt ihr Papa gerade an einem Stundenplan.

Lehrer über E-Mail fragen

Jeden Tag soll die Drittklässlerin zwei bis drei Stunden etwas für die Schule machen. Wenn sie eine der Aufgaben nicht versteht, fragt sie schnell Mama oder Papa. Können die beiden ihr auch nicht weiterhelfen, schreibt sie einfach ihren Lehrern eine E-Mail.

Etwas komisch ist das alles für Leonie aber schon. Zum Beispiel konnte sie die ersten Tage länger schlafen. „Das waren aber nur zehn Minuten“, sagt sie lachend. Und so kann ein Tag ziemlich lang werden. Denn für sie fällt nicht nur der Unterricht, sondern auch ihr Lieblingssport aus.

Schwimmen fällt aus

Fünf Mal in der Woche geht die Achtjährige sonst schwimmen. Sonntags hat sie oft Wettkämpfe, bei denen sie schon viele Erfolge gefeiert hat. 28 Mal hat sie den ersten Platz gemacht, das zeigen die vielen Medaillen in ihrem Kinderzimmer.

In der nächsten Zeit aber fällt Leonies Schwimmtraining komplett aus. „Das ist schon schade. Auch, weil ich dann meine ganzen Freunde nicht sehen kann“, sagt sie. Aber so ganz will sie auf ihren Sport nicht verzichten. „Ich mache jetzt Trockenübungen“, erklärt sie. Statt im Wasser trainiert sie also im Wohnzimmer. Zum Beispiel macht sie Liegestütze auf dem Boden. Und manchmal läuft sie auch um den See. So bleibt sie fit, obwohl die Schwimmhalle geschlossen hat.

Keine Angst vor Langeweile

Angst vor Langeweile hat die Schülerin nicht. „Die wird hier auch nicht aufkommen“, ruft ihr Papa aus dem Wohnzimmer. Dafür sorgen die vielen Ideen, die Leonie schon hat. Sie will mit Lego spielen, Bücher lesen oder Osterhasen aus bunter Pappe basteln. Ihr Papa hat auch schon Pläne: Das Fahrrad aus der Garage holen und fit für den Frühling machen. „Das hätten wir sonst vor den Osterferien nicht geschafft“, sagt er. Leonie freut sich darauf. Ihr neuer Alltag macht also auch Spaß!

>>> Schreibt uns!

Alle Schulen haben geschlossen. Der Grund dafür ist das Coronavirus, das sich nicht weiter verbreiten soll. So sollen ältere und kranke Menschen geschützt werden.

Nicht nur für Leonie bedeutet das einen neuen Alltag. Was macht ihr? Schreibt uns eine E-Mail mit einem Foto, eurem Namen und Alter. In der E-Mail muss auch stehen, dass eure Eltern mit der Veröffentlichung einverstanden sind.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben