Schulgarten

Schüler ernten die ersten Äpfel

Julian und Max schleppen schon die zweite Kiste voller Äpfel zu einem Anhänger, der vor der Schule steht.

Foto: Ulla Michels

Julian und Max schleppen schon die zweite Kiste voller Äpfel zu einem Anhänger, der vor der Schule steht. Foto: Ulla Michels

Kaum anderthalb Stunden sind die Schüler der Adolf-Reichwein-Schule auf der Obstwiese, schon haben sie mehrere Hundert Kilogramm Äpfel gesammelt

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Plumps! Das klappt ja gut: Aylin hat den Ast nur berührt, da fällt der erste Apfel vom Baum. Direkt in die Kiste. Als die Achtjährige fester rüttelt, regnet es Früchte. Gemeinsam mit Viktoria und Edanaz klaubt sie die Äpfel von der Wiese. „Das macht richtig Spaß“, sagt Viktoria. Und Schulgärtner Michael Beckmann passt auf, dass die Apfelkisten nicht zu voll werden. Schließlich müssen sie noch zu einem großen Anhänger getragen werden.

600 Kilogramm Äpfel

Endlich Apfelernte: Darauf haben die Kinder der Adolf-Reichwein-Schule lange gewartet. 100 Apfelbäume stehen auf der Wiese hinter der Schule. Zwei dritte Klassen arbeiten fleißig anderthalb Stunden lang, dann ist der Anhänger mit 600 Kilo Äpfeln gefüllt. Und die Apfelbäume sind noch lange nicht leer.

Die meisten Äpfel werden zu einem Saftlieferanten gebracht. Dafür gibt es dann literweise Apfelsaft. Einige gut gefüllte Obstkisten werden in einem Flüchtlingsheim, andere bei der Tafel abgegeben. Das ist eine Hilfsorganisation, die Lebensmittel an arme Menschen verteilt. Natürlich behalten die Kinder auch viele Äpfel. Damit werden Kuchen gebacken, es wird Apfelmus und -gelee gekocht. Die Leckereien werden auf einem Schulfest verkauft. Da ist die Kinderredaktion dann wieder dabei.

Wollt ihr wissen, wie es sich anhört, wenn die Kinder an den Ästen rütteln? Der Kinderradiokanal kam auch zur Apfelernte. Der Bericht läuft am 22. September zwischen 14.05 und 15 Uhr auf Kiraka/WDR 5.

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