Soziale Medien

Tiktok, Instagram und Co.: Was wissen deine Apps über dich?

Apps wie Tiktok, Instagram und Facebook sammeln Informationen ihrer Nutzer.

Apps wie Tiktok, Instagram und Facebook sammeln Informationen ihrer Nutzer.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Auf der App „TikTok“ kann man lustige Videos anschauen und selbst posten. Doch im Land USA könnte diese App jetzt verboten werden.

Soziale Medien – Du machst einen witzigen Tanz zu deinem absoluten Lieblingslied. Deine beste Freundin hat ihrem Hund ein komisches Kostüm angezogen. Videos von solchen Aktionen kann man bei Tiktok posten. Klingt eigentlich nach harmlosem Spaß, oder?

Der Präsident des Landes USA sieht das anscheinend anders. Donald Trump sagte sogar, dass er die App in seinem Land verbieten will. Dabei ging es auch um das Thema Datenschutz. Tiktok kommt aus dem Land China. Die Regierung der USA fürchtet, dass der chinesische Staat durch die App zu viel über Menschen in den USA erfahren könnte.

Name, Adresse, Foto

Denn Apps wie Tiktok sammeln Informationen über ihre Nutzer. Das gilt auch für andere soziale Medien wie Facebook und Instagram. Eine Expertin sagt: Es geht zum Beispiel um den Namen, die E-Mail-Adresse oder Fotos, die man postet. Also Dinge, die man freiwillig eingibt.

Manche Apps speichern aber auch, wie du sie benutzt. „Zum Beispiel, wann ich meinen Account nutze. Man kann auch einstellen, dass erfasst wird, von wo ich filme, Fotos hochlade oder Beiträge schreibe“, erklärt die Expertin.

Aber warum kann das ein Problem sein? „Die Befürchtung ist, dass man als Nutzer einer sozialen Plattform sehr viel von sich preisgibt. Und auch etwas mehr, als man vielleicht denkt“, sagt die Expertin.

Manche Länder nutzen die Daten

In manchen Ländern dürfen auch Geheimdienste auf die Daten der Apps zugreifen. Zum Beispiel, um Verbrechen aufzuklären. Man könne nicht immer genau wissen, was der Staat mit diesen Daten macht, sagt die Expertin. „Je nachdem, um welchen Staat es geht.“

Deswegen sollte man sich genau überlegen, welche Apps man nutzt und was man dort postet, sagt die Expertin. Bei vielen Apps kann man auch einstellen, welche Daten sie speichern dürfen.

USA und China stehen im Wettbewerb

Für den US-Präsidenten Donald Trump gibt es noch andere Gründe, Tiktok zu verbieten. Die App kommt aus dem riesigen Land China in Asien. China und die USA stehen im Wettbewerb miteinander. Dabei geht es auch um Internet-Firmen, die viel Geld verdienen.

Jetzt könnte es eine Lösung für das Problem geben: Denn die Computer-Firma Microsoft will einen Teil von Tiktok kaufen. Das US-Unternehmen würde die App dann in den USA übernehmen.

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