Kuppelshow

RTL-Bauern: Dortmunder Tennisspielerin sucht ihr Liebesglück

Die Bauern der 14. Staffel von „Bauer sucht Frau“.

Die Bauern der 14. Staffel von „Bauer sucht Frau“.

Foto: Stefan Gregorowius / MG RTL D

Berlin  Es ist wieder so weit: Einsame Landwirte sind auf Partnerinnensuche. Manch einer geht aber gleich am ersten Abend allein auf den Hof.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der neuen Staffel von „Bauer sucht Frau“ gibt es gleich mehrere Premieren: Onkel und Neffe gehen gemeinsam auf Partnerinnensuche, eine Dortmunder Tennisspielerin sucht ihr Liebesglück und ein Bauer aus Kanada ist dabei.

Das Prozedere ist gemeinhin bekannt: Nachdem die Bauern in einer kurzen Sendung vorgestellt werden, können sich interessierte Frauen per Brief bewerben. Das große Kennenlernen erfolgt beim Scheunenfest – und da geht es dieses Mal besonders hoch her.

„Bauer sucht Frau“-Landwirte lange Single

Viele der zwölf Bauern aus der diesjährigen Staffel sind schon lange Single, hatten zum Teil noch nie eine Partnerin. Zeit zu handeln, finden die Landwirte. „Die verschwinden langsam vom Markt, die Mädels. Wenn man noch was will, muss man Gas geben“, fachsimpelt Jungbauer Niels aus Cuxhaven.

Deshalb lässt die lang ersehnte Briefpost, die Moderatorin Inka Bause den Junggesellen übergibt, die Herzen höher schlagen.

„Ein gestandenes Weibsbild“, kommentiert der untertitelte Schwaben-Stephan das Foto einer Zusendung anerkennend. Dirk aus dem Sauerland bleibt da etwas verhaltener: „Gut präsentiert“, fällt ihm zum Bildmaterial eines Briefes ein.

Bernhard will seine Post hingegen gar nicht öffnen – vorher erkundigt er sich bei seinem 30 Jahre jüngeren Neffen Matthias, ob sie eigentlich die Frauen tauschen könnten.

Missmutiger Sektempfang

Die auserwählten Damen werden in Kleinbussen schließlich zum Scheunenfest gebracht. Besonders tückisch: In den Fahrzeugen treffen bereits die Frauen aufeinander, die um die Gunst des gleichen Bauers buhlen. Dementsprechend ist die Stimmung zu Beginn des Scheunenfests auf dem Tiefpunkt angelangt.

Nach dem ersten Sekt geht die Pöbelei auch schon los: „Klein und mollig“, lästert eine Frau über die Konkurrenz. Argwöhnisch betrachten die Junggesellinnen gegenseitig ihre Outfits. „Ihr Ausschnitt ein bisschen tiefer wie meiner“, stellt eine Dirndlträgerin missmutig fest.

Um die Gunst ihres Lieblingsbauers zu gewinnen, greifen die Singlefrauen zu abenteuerlichen Maßnahmen. Bernhard sucht in erster Linie eine Frau, die kochen kann – seine drei Anwärterinnen nicken verständnisvoll. Ob sie das denn könnten, fragt Inka Bause.

„Ja, lecker Braten!“, verkündet eine Kandidatin darauf feierlich. Eine Verehrerin von Kanada-Andreas versucht, ihn mit speziellen Eigenschaften von sich zu überzeugen: „Ich bin total Fleischesser und ich kann schießen“, versichert sie.

Sauerländer Dirk und die Bio-Bombe

Dass die letzte Dating-Erfahrung bei dem einen oder anderen Landwirt schon einige Zeit zurückliegt, zeigt sich in den Separees. „So flirten mach’ ich eigentlich gar nicht“, kündigt Schäfer Dirk zuvor an.

Dies bewahrheitet sich wenig später. Für ihn soll es mit der Familienplanung so schnell wie möglich gehen – deshalb unterstellt er seinen Herzensdamen, dass „mit 35,37 die biologische Bombe ja auch am Ticken“ wäre, bevor er ihnen schließlich graumelierte und versehentlich kaputtgeschnittene Schäfchensocken schenkt.

Auch Nordlicht Niels hat Schwierigkeiten, den richtigen Ton zu treffen. Er erkundigt sich bei seinen zwei Anwärterinnen, ob sie schon mal verheiratet waren. „Nicht, dass euer Stecher bei mir vor der Tür steht!“, befürchtet der 30-Jährige.

Guy unbeeindruckt von „Herzfrau“

Dass der Luxemburger Guy Inka Bause in der Kennenlern-Sendung ein sorgfältig in Klarsichtfolie geschlagenes Stück Schinken schenkte, kam offenbar gut an. Gleich drei Frauen buhlen beim Scheunenfest um die Gunst des 45-Jährigen.

Eine schenkt ihm sogar ein selbst gestaltetes T-Shirt mit dem Logo der von ihr nach eigenen Aussagen patentierten „Herzfrau“. Ohne Erfolg: Der luxemburgische Fleisch-Fan bandelt lieber mit Erzieherin Kathrin an, die zuvor von Schweinebauer Claus abserviert wurde.

Früher oder später erhält in den meisten Separees der Schnaps Einzug. Und weil im Wein (sagen wir Alkohol) die Wahrheit liegt, reden die Bauern im Anschluss endlich Tacheles. Nur beim Österreicher Leopold will es mit den Damen wirklich gar nicht funktionieren – er gesteht, dass er von seinen Eltern zur Sendung angemeldet wurde und keine der beiden Frauen mit auf seinen Hof nehmen will. Da hilft auch kein gutes Zureden von Inka Bause mehr: Das Scheunenfest verlässt er allein.

„Ihr betört mich alle drei!“

Christian, der mit seinem 96-jährigen Vater zusammenwohnt, fühlt sich hingegen pudelwohl zwischen seinen Auserwählten – und würde am liebsten gleich alle drei mit auf seinen Hof nehmen. Am Ende entscheidet er sich für das Bause-Frisuren-Double Danielle. Auch beim Sauerländer funkt es: „Sie ist mir sofort ins Auge reingefallen“, schwärmt Dirk von Deborah.

Nordlicht Niels macht einen Rückzieher von seinem Plan, nachdem seine Wahl eigentlich schon auf Isabell gefallen war – denn auf dem Scheunenfest verguckt er sich zu später Stunde in Laura Martina, eine Kandidatin, die es zuvor auf Matthias abgesehen hatte.

„Ich musste schon immer rübergucken, ich konnte mich gar nicht mehr konzentrieren“, erklärt er rotwangig seinen Sinneswandel. Alle wichtigen Informationen zur 14. Staffel von „Bauer sucht Frau“ gibt es hier.

Das Nesthäkchen der Show, Milchbauer Matthias, entscheidet sich für Tayisiya Morderger, Profi-Tennisspielerin aus Dortmund. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Yana galt sie im Teenageralter als Nachwuchshoffnung.

Die 21-Jährige ist vor dem Scheunenfest „mega nervös“ – und überzeugt Matthias mit ihren blauen Augen. Ihrer Tenniskarriere steht die Teilnahme an der Show nicht im Wege. Bauer Matthias versichert ihr, dass sie auf seinem Hof ohne Probleme weitertrainieren könne.

Gute Quoten für die Show

Bei den Zuschauern kommt das Format auch nach so vielen Jahren noch gut an: In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 1,96 Millionen Zuschauer ein. Das ist ein starker Marktanteil von etwa 21 Prozent, wie das Branchenportal dwdl.de schreibt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben