TV-Fahndung

„Aktenzeichen XY“ machte viele TV-Zuschauer nostalgisch

Der Mann für die ungelösten Fälle: Rudi Cerne im Studio der Sendung „Aktenzeichen XY“

Der Mann für die ungelösten Fälle: Rudi Cerne im Studio der Sendung „Aktenzeichen XY“

Foto: Matthias Balk / dpa

Berlin  Wenn im ZDF „Aktenzeichen XY“ läuft, ist bei Twitter Hochbetrieb. Die Fahndungssendung ist das letzte Lagerfeuer für TV-Nostalgiker.

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Wenn Rudi Cerne am Mittwochabend im ZDF seine Zuschauer zu „Aktenzeichen XY...ungelöst“ bittet, kann er sich guter Quoten sicher sein. Die Fahndungssendung , seit 1967 im Programm, hat ihre ebenso treue wie zahlreiche Fan-Schar.

Seit Eduard Zimmermann in den 60er-Jahren, damals noch in Schwarz-Weiß, die TV-Zuschauer mit realen Kriminalfällen das Gruseln lehrte und dafür sorgte, dass die Leute abends zweimal nachsahen, ob die Haustür auch wirklich gut verriegelt war , hat sich zwar einiges geändert an dem Format – nicht nur der Moderator. Doch das stört die Anhänger nicht.

Am Mittwochabend war ein Thema der Mord an einer Frau in Düsseldorf. Die 36-Jährige war am Montag auf offener Straße erstochen worden. Der mutmaßliche Täter, der 44 Jahre alte Ali S. ist noch auf der Flucht. Nach der Ausstrahlung gingen bei den Ermittlern bis zum frühen Donnerstagmorgen drei weitere Hinweise zu S. ein.

Rudi Cerne hat der Sendung seinen Stempel aufgedrückt. Sachlich und unaufgeregt präsentiert er die Fälle. Da weiß man, was man kriegt.

Die Zuschauer danken es ihm, wie ein Blick auf Twitter zeigt – wo es so manchem nostalgisch ums Herz wird. Wie sagt Cerne zum Schluss stets: „Bleiben Sie sicher.“ Klar doch. (W.B.)

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