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Düsseldorfer Roncalli’s Apollo Varieté startet neue Show

„Dejá Vu“ die neue Aritstikshow im Roncalli Apollo Varieté lädt zum Träumen und Staunen ein.

„Dejá Vu“ die neue Aritstikshow im Roncalli Apollo Varieté lädt zum Träumen und Staunen ein.

Foto: © Copyright by Geraldine Philadelphia / www.geraldinephiladelphia.de

Essen.   Die neue Bühnenshow „Dejà Vu“verspricht ein visuelles Spiel zwischen Traum, Illusion und Zirkuskunst mit etwas Unerwarteten und Magischen.

Mit der neuen Show „Déjà Vu“ will Roncalli’s Apollo Varieté in Düsseldorf seine Besucher verzaubern. Statuen, die zum Leben erwachen, und Reifen, die sich rasant scheinbar von selbst vermehren, sollen die Zuschauer in einen magischen Kosmos, in Paralleluniversen entführen.

Internationale und nationale Varieté-Künstler, ganze acht Show-Acts, bieten von Akrobatik über Comedy und Luftring-Kunst bis Jonglage und Pantomime Bekanntes, aber auch viel Unerwartetes.

Die gebürtige Russin und mittlerweile in Deutschland lebende Anna Shalamova wird ihr Können am Luftring beweisen. „Anmutig, poetisch und traumhaft leicht“ sei ihr „akrobatisches Ballett“ laut Apollo Varieté.

Bert Rex ist der Moderator, Magier und Comedian, der viel versucht und dem wenig gelingt. Damit sorgt der Thüringer, den es in die große weite Welt und auf die Bühne verschlug, für Lachanfälle. „Allein sein Zaubertrick in optischer und akustischer Zeitlupe ist das Eintrittsgeld wert“, sagt das Varieté-Theater über eine seiner Darbietungen.

Das Duo Aleshin, ursprünglich aus der Ukraine stammend, nimmt sich einer klassischen Zirkuskunst an, die es seit der Antike gibt: der Ikarier-Nummer. Diese Akrobatikkunst bewegt sich an den Grenzen des menschlich-physisch Möglichen. Die griechische Sagengestalt Ikarus, die mit Flügeln aus der Gefangenschaft zu fliehen versuchte, gab dieser Showart den Namen.

Jonglage mit Hollywood-Flair

Menschliche Körper werden dabei abwechselnd zum Katapult, Flieger und Fänger. Bei einer solchen Darbietung liegt eine Person mit dem Rücken auf einem Bänkchen und schleudert eine Person mit seinen Füßen durch die Luft. Die beiden Künstler Aleksandr Likin und Filipp Kuznetcov waren zuvor drei Jahre lang in einer Cirque-du-Soleil-Show zu sehen.

Das „Halves Projekt“ macht Pantomime der Extraklasse. Das in der Ukraine ausgebildete Trio will diese Kunstform mit Theater und Schwarzlichtmagie verbinden.

Jonglage mit einem Hauch Romantik und dem Gefühl, ins Hollywood der 30er-Jahre zurückversetzt zu werden, ist die Sache von Karen Bourre und Mike Leclair. Sie greifen Bälle aus den Jongliereinlagen des jeweils anderen heraus und halten schließlich 13 Kugeln gleichzeitig in Bewegung. Zusammen sind sie „Have a Ball“. Einen rasanten Ballzauber, dem das Auge kaum noch folgen könne, verspricht das Varieté.

Und mit der 21-jährigen Geraldine Philadelphia zeigt auch die nächste Generation der Zirkusartisten ihr Können. Die Tochter von Patrick Philadelphia, dem Betriebsleiter des Zirkus Roncalli, entstammt einer Jahrhunderte alten Zirkus-Dynastie.

Ihr Vorfahre Jacob Meyer, ein nach eigenen Angaben US-amerikanischer Zauberkünstler, fand sogar Beachtung in den Werken Goethes und Schillers. Meyer änderte seinen Namen zu Philadelphia. In Geraldine Philadelphias Show kommen Akrobatik, Jonglage und Hula-Hoop-Reifen zum Einsatz.

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