Sprache

Das Jugendwort des Jahres

Das Wort «Smombie» wurde 2015 zum „Jugendwort des Jahres“ gekürt.

Foto: Matthias Balk/dpa

Das Wort «Smombie» wurde 2015 zum „Jugendwort des Jahres“ gekürt. Foto: Matthias Balk/dpa

Oberhausen.   Jedes Jahr wird ein neues Jugendwort gewählt. MC-Reporterinnen Chantal und Lea verraten euch, wie ihr euren eigenen Vorschlag einreichen könnt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das letzte „Jugendwort des Jahres“ wurde im Jahr 2016 gewählt und hieß: „Fly sein“. So nennt man den Zustand, wenn etwas oder jemand besonders abgeht, zum Beispiel auf Partys. Seit 2008 wird jährlich das „Jugendwort des Jahres“ vom Langenscheidt Verlag gewählt. Es soll die Wandlung der Jugendsprache zum Ausdruck bringen.

Der Auswahlprozess beginnt damit, dass im Internet Vorschläge für das jährliche Jugendwort eingereicht werden können. Diese werden dann in einem längeren Prozess ausgewählt. Die Auswahlkriterien sind: „sprachliche Kreativität“, „Originalität“, „Verbreitungsgrad des Wortes“ und „gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse“. Eine Jury, in der Sprachwissenschaftler, aber auch Schüler und Studenten sitzen, stimmt über das Jugendwort ab.

Vorschlag einreichen

Im Jahr 2008 wurde das erste Jugendwort festgelegt, welches „Gammelfleischparty“ lautet. Das soll eine Party beschreiben, die nur von Menschen über 30 Jahren besucht wird. Das Wort „hartzen“, welches 2009 zum Jugendwort wurde, wurde kritisiert, weil es Arbeitslosen unterstelle, faul zu sein und freiwillig auf Kosten des Staates zu leben. Im Jahr 2011 wurde das Wort „Swag“ zum Jugendwort gekürt, was man zu jemandem sagt, der eine beneidenswerte, coole Ausstrahlung hat. „Yolo“, die Abkürzung von „You only live once“, wurde 2012 das Jugendwort des Jahres. Es ist die Aufforderung, jede Chance zu nutzen.

Auch dieses Jahr wird wieder das „Jugendwort des Jahres“ 2017 gewählt, die Wahl dazu hat bereits begonnen und ist auf der offiziellen Webseite des Verlags zu finden.

Hier kann man einen Vorschlag einreichen.

MC-Reporterinnen Chantal Kiepen und Lea Verhufen, Klasse BM61, Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Oberhausen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik