Smileys

Emojis – Kommunikation ohne Worte

Zwinkern, Winken, Heulen, Küssen – mit Emojis lässt sich das gesamte Gefühlsspektrum abbilden.

Foto: dpa-tmn

Zwinkern, Winken, Heulen, Küssen – mit Emojis lässt sich das gesamte Gefühlsspektrum abbilden. Foto: dpa-tmn

Heiligenhaus.   Die kleinen bunten Symbole können weit mehr als Freude und Trauer ausdrücken. Laura Beier über die Wirkung von Emojis.

Sie sind aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken – die Emojis. Doch woher kommen Emojis?

Emojis stammen ursprünglich aus Japan und werden dort seit Langem für die Kommunikation verwendet. Mittlerweile sind schon über 1.600 der kleinen, bunten Symbole für Smartphone und Internet erhältlich. Und es werden jeden Tag mehr! Emojis sind so populär, dass sogar Bücher zur korrekten Benutzung der Symbole verkauft werden. Mit Hilfe der Bücher lassen sich ganze Emoji-Sätze schreiben. So gesehen entsteht hier eine komplett neue Sprache …

Emojis haben die Fähigkeit, Missverständnisse zu vermeiden. Sie können Kritik entschärfen und dafür sorgen, dass beispielsweise der Lachsmiley hinter negativen Sätzen die Atmosphäre entspannt.

Sind Emojis und Emoticons dasselbe?

Oft wird vermutet, dass Emojis und Emoticons dasselbe bedeuten, schließlich sind sie sich ja sehr ähnlich! Jedoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Während Emotikons Gefühle bildlich darstellen sollen, wurde bei Emojis noch ein Schritt weitergedacht: Zu ihnen gehören auch Bilder von Planzen, Tieren und Gegenständen.

Welche Emojis werden am meisten verwendet?

Laut einer Studie des britischen App-Entwicklers SwiftKey werden weltweit am häufigsten lachende Smileys verwendet. Platz zwei belegt der küssende Emoji. Im weltweiten Vergleich gelten die Spanier als die traurigsten Schreiber, denn sie senden eher traurige Emojis. Die Franzosen sind dagegen eher romantisch und verschicken am liebsten das pinke Herz mit zwei Sternen. Wir Deutsche nutzen im Vergleich zu anderen Ländern am seltensten Emoji.

Ich selbst sende Emojis auch sehr gerne ab – je nach Laune sind sie unterschiedlich, aber ich füge in jeden Satz ein Emoji ein, einfach weil es freundlicher wirkt.

MC-Reporterin Laura Beier, Klasse 8c, Gesamtschule Heiligenhaus

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