Schlemmer-Menü in der Mensa

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ESSEN. Die Mittagspause in der Schulmensa zu verbringen, ist bei den Jungen und Mädchen im Schulzentrum Hilden beliebt.

Schule am Nachmittag - weil Jungen und Mädchen im evangelischen Schulzentrum Hilden auch am Nachmittag pauken, ist ein Mittagessen in der Mensa absolut notwendig. Der Unterricht beginnt in der Regel morgens um 8 Uhr mit einer Doppelstunde. Nach der großen Pause um 10.30 Uhr folgen noch zwei Stunden, bevor es in die Mittagspause geht.

Ein Essen für drei Euro

Es klingelt: 12.30 Uhr, die Schüler der Wilhelmine-Fliedner-Realschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums stürmen hungrig zur Mensa. Hoffentlich gibt es wieder Pommes mit Schnitzel oder Gyros, denken sicher viele der Schüler. Das seien nämlich, vermutet Mensachefin Mechthild Jüttner-Kilens, die Lieblingsspeisen der rund 300 Schüler, die täglich den Service der Mensa nutzen.

Die beiden Tagesmenüs können sich die Schüler im Internet anschauen. Es gibt fleischhaltiges und vegetarisches Essen. Die Beilage und der Nachtisch sind jeden Tag verschieden. Um in den Genuss eines Mensa-Mittagsmenüs zu kommen, müssen Schüler während der großen Pause Essensmarken am Kiosk kaufen. Eine Marke kostet drei Euro.

Insgesamt sind elf Mitarbeiter, die in der Mensa alles selbst zubereiten. Im Winter wurde die Spülküche umgebaut. "Wir brauchten eine neue Be- und Entlüftungsanlage", berichtet Mechthild Jüttner-Kilens. Schließlich soll jeder sein Essen genießen können.

Gleichzeitig wurde das Forum mit Stühlen und Tischen ausgestattet, so dass nun alle Schüler die Möglichkeit haben, Nervennahrung zu sich zu nehmen. Dafür steht ihnen eine 60 Minuten lange Mittagspause zur Verfügung. Nach dem Essen wird eifrig diskutiert: Bei den Jungen meistens über aktuelle Fußballereignisse. Der Lärmpegel ist dann besonders hoch, weil alle Schüler aufgeregt sind und laut sprechen - auch eine Form, sich vom anstrengenden Unterricht und vom Stillsitzen zu erholen.

Der 13-jährige Robert Volk erzählt hingegen, dass er nach dem Essen meistens sehr müde sei. Mehr als 60 Minuten zum Ausruhen braucht er aber nicht, denn der Schultag ist mit dem neuen Nachmittagsunterricht montags und donnerstags lang genug. Robert möchte so bald wie möglich nach Hause.

Durch den Nachmittagsunterricht ist es jetzt richtig voll in der Mensa, die früher vorwiegend von den Internatsschülern besucht wurde. Am Kiosk, wo es die Essensmarken gibt, bilden sich lange Schlangen. Aus diesem Grund wird demnächst ein Automat aufgestellt, an dem sich die Schüler Essensmarken kaufen können.

Heute ist die Mensa gut gerüstet, noch viele Schüler-Jahrgänge mit ausgewogener Nahrung zu versorgen, als Basis für viele weitere anstrengende und hoffentlich erfolgreiche Schultage.

Philipp Brune, SW-8-Kurs, Wilhelmine-Fliedner-Realschule, Hilden

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