Neuer Stürmer im Zebrastall

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MSV II. Nach erfolgreicher Jugendzeit bei Bayern München spielt Jungtalent Sandro Wagner jetzt beim MSV Duisburg.

A uf der Trainingsanlage des Meidericher Spielvereins an der Westenderstraße trainieren die Mannschaften des MSV Duisburg schon seit den 20er Jahre. Aufgrund vieler Vereinswechsel der Spieler im Profibereich sieht man jedes Jahr neue Gesichter. Darunter ist in diesem Jahr auch Sandro Wagner. Er kommt vom deutschen Rekordmeister Bayern München. Seinen Wechsel zum MSV Duisburg, welcher mit wechselndem Erfolg in der ersten und zweiten Bundesliga aktiv ist, begründet Sandro so: "Hier beim MSV ist einfach alles viel familiärer."

"Manchmal war es hart"

Bereits als Dreijähriger begann der heute 1,94 Meter große und 20 Jahre junge Stürmer Fußball zu spielen. Der erste Verein von Sandro Wagner war der FC Hertha München. Als er dort mit neun Jahren in die E-Jugend kam, entdeckten ihn die Talentsucher des FC Bayern München. Er wechselte zum FC Bayern und durchlief dort alle weiteren Jugendmannschaften.

Im Interview verrät er: "Manchmal war es hart, da durch viel Training wenig Freizeit übrig blieb. Ein bisschen trauere ich der verlorenen Jugendzeit schon hinterher." 2005 schaffte Sandro den Sprung in die Regionalligamannschaft der Bayern, in welcher er allerdings erst im Mai 2006 sein Debüt feierte.

Ein weiteres Jahr verging, bis Sandro den Übergang in die Bundesligamannschaft der Münchener schaffte: Das Sommertrainingslager der Saison 2007/2008 absolvierte er mit der ersten Mannschaft des FC Bayern München. Seinen ersten Einsatz bei den Profis bekam er am 21. Juli 2007 beim Ligapokalspiel gegen Werder Bremen. Er erzielte das erste Tor vier Tage später im selben Wettbewerb gegen den VfB Stuttgart. Sein Bundesligadebüt gab er am 11. August 2007, als er gegen Hansa Rostock eingewechselt wurde.

Sandro Wagner wird heute wegen zahlreicher Eigenschaften mit dem schwedischen Fußballstar Zlatan Ibrahimovic verglichen, der auch sein Vorbild ist. Auf die Frage, wie er Privatleben und Karriere unter einen Hut bringt, antwortet er: "Manchmal fällt es mir schwer, Privates und Sportliches zu kombinieren, aber zum Glück lässt es sich meistens ganz gut vereinbaren." Wagner hat privaten Kontakt zu anderen Spielern der Zebras und fühlt sich wohl in Duisburg.

Hat er schon Pläne für die Zeit nach dem Fußball? Darüber mache er sich noch keine konkreten Gedanken. Er habe noch Zeit genug, darüber nachzudenken.

Felix Lorenz, Mannesmann-Gymnasium, Klasse 8e

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